Stories von den Clubmeisterschaften: Finaltag, 13.9.2015

Die ersten Meisterehren heimsten Mary Fässler und Nadine Merz ein. Mit sicherem aber konsequentem Doppelspiel hielten sie die etablierte Paarung Rosmarie Altwegg/Marlis Palmitessa mit 6:1/6:1 deutlich auf Distanz. Vater Andi Merz war ganz ausser sich vor Freude: "Jetzt kann ich endlich das zweite Pokalzimmer planen. Solange nur ich Pokale gesammelt habe, gab's immer intere Widerstände gegen das Vorhaben."

Andi seinerseits stand seiner Tochter in nichts nach. Im angekündigten Finale der Nr. 1 und 2 im Seniorentableau wies er Roger Boxler überdeutlich in die Schranken. Das Pokalzimmer kann wohl jetzt definitiv angepackt werden. 6:0/6:0 lautete das brutale Verdikt. Roger seinerseits versuchte gar nicht erst Ausreden zu finden: "Meine taktischen Mittel gegen den Druck von Andi waren beschränkt heute. Da hilft auch die langfristige psychologische Strategie nicht viel (Anmerkung der Redaktion: vgl. den Tagesbericht vom 7. September 2015). Ich habe wohl psychologische Signale ausgesendet, Andi hat sie aber einfach ignoriert. Da muss ich über die Bücher. Vielleicht versuche ich es im nächsten Jahr mit Meteorologie."

Besonders reizvoll war die Affiche im Herren-Doppel. Da standen sich die Langzeit-Rivalen und führenden Familien-Clans gegenüber. Auf der einen Seite die Nr. 1, Vater und Sohn Edelmann. Auf der anderen Seite das an Nr. 2 gesetzte Brüderpaar Brüschweiler. Entgegen der Setzliste wurden Brüschweilers bei den Buchmachern leicht favorisiert. Diesen Vorteil schienen Brüschweilers gleich zu bestätigen. Sie entschieden den ersten Satz mit 7:5 für sich. Der zweite entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Das hinterliess auch bei den Zuschauern Spuren. Bea Edelmann wirkte leicht angespannt: "Wenn sie diese Kiste verlieren, muss Bruno ohne Znacht ins Bett." Und René Bürgis schnabbte sich eine grosse Heckenschere und begann unvermittelt einen Flieder bodeneben abzuschneiden. "Die Reaktion kennen wir ja - Stressabbau." Susan Bürgis wusste die Situation sofort richtig einzuschätzen. Doch all die Anfeuerungen und Ablenkungshandlungen nützten nichts. Brüschweilers setzten sich schliesslich 7:5/7:6 durch und feierten einen weiteren gemeinsamen Titel.

Im Finale der Königskategorie standen sich Michi Edelmann (Nr. 1) und der Überraschungsmann David Baumgärtner gegenüber. David dominierte von Beginn weg mit Aufschlag und Vorhand, während sich Michi geschickt zu verteidigen wusste. Viele Games waren sehr eng, sodass es nur folgerichtig war, dass der erste Satz im Tiebreak entschieden wurde. Hier ging Michi sofort 3:0 in Führung und erarbeitete sich 4 Satzbälle in Serie. David wehrte alle ab, nur um dann schliesslich doch mit 8:10 den Kürzeren zu ziehen. Im zweiten Satz variierte Michi etwas mehr und streute regelmässig Serve and Volley ein. Der Effort zahlte sich aus. Mit 6:4 ging auch der zweite an ihn, womit er seiner Serie einen weiteren Titel hinzufügte. "Die Vorstellung, gegen einen R9er zu verlieren, war unterträglich. Das gab mir den nötigen Schub." machte Michi aus seinem Herzen keine Mördergrube. "Die Vorstellung gegen einen R3er zu verlieren, machte mir keine besondere Angst." Tja, manchmal kann ein bisschen Angst genau den Unterschied machen.

Im Mixed-Final duellierten sich Romina Staubli/Roger Nobs gegen das gleich eingestufte Paar Mary Fässler/Didi Schwarz. Staubli/Nobs gingen schnell in Führung konnten die Widersacher aber nie richtig distanzieren. Schliesslich entschieden sie den ersten Satz mit 6:3. Auch im zweiten gingen sie schnell in Führung. Diesmal vermochten sie sich entscheidend abzusetzen und siegten letztendlich sicher mit 6:2. "Ich war nicht mehr ganz so im Flow wie gestern. Es war mehr die Nervosität und die Unterzuckerung, die mir alles ein wenig entrückt erscheinen liessen. Jetzt nach dem Match bin ich aber wieder voll da." Romina schien auch heute ganz im Spiel versunken. Es hat sich einmal mehr ausbezahlt. Mary meinte aus ihrer Sicht: "Wir haben gut gespielt. Es fehlte nur das Quäntchen Glück. Wenn Romina im dritten Game des zweiten Satzes diesen ersten Service nicht am Ohr von Roger vorbeigespielt, sondern Roger direkt am Hinterkopf getroffen hätte, wäre das Spiel anders gelaufen." Auf den Vorfall angesprochen meinte Romina: "Ich hab das im Griff. Das war kein Zufall. Er wirkte zu Beginn des zweiten Satzes etwas lethargisch. Muss wohl mit dem Alter zusammenhängen. Da dachte ich mir, so ein kleiner Schrecken tut ganz gut. Die Präzision habe ich mir bei einem Messerwerfer geholt. Es hat auf jeden Fall genützt. Danach hat er wieder etwas aktiver mitgemacht."

Im Finale des Herren-Trostturniers standen sich Markus Liechti (Favorit) und Bruno Edelmann (unterschätzter Aussenseiter) gegenüber. Markus wurde seiner Favoritenrolle mit einem klaren Zweisatz-Sieg gerecht. "Wenn ich die sechs gewonnenen Games mit dem Altersunterschied multizipliere, dann hätte ich 13,6:12 gewonnen." Brunos Erklärungen scheinen etwas hilflos. Vielleicht kämpft er auch nur um den morgigen Znacht. Markus indessen zeigte sich von der lockeren Seite. "Ich war bereit für den Titel. Da hätte kommen können, wer wollte. Mir wurde erst bewusst, gegen wen ich gewonnen hatte, als mir Bruno nach dem Match eine grosse Hülse spendierte. Normalerweise springt für den Sieger jeweils nur ein Spezli raus. Bei Bruno ist das anders."

Den Schlusspunkt setzten im Tableau der Nichtlizenzierten André Diefenbacher und Marco Leuenberger. Der junge Springinsfeld räumte auch den letzten Gegner aus dem Weg und liess sich von seiner grossen Entourage entsprechend feiern. "Ich danke allen meinen Freunden, Bekannten und besonders meiner Familie. Ohne Euch wäre ich nicht so weit gekommen. Ich freue mich, im nächsten Jahr wiederzukommen." So kamen wir doch noch in den Genuss einer Siegerrede, die sich gewaschen hat. In den übrigen Kategorien, liess niemand nie nichts von sich hören.

Damit sind wir am Ende der Berichterstattung über die Clubmeisterschaften. Sämtliche Resultate, Spielpläne etc. findet Ihr wie immer auf der Website von Swiss Tennis.

Stories von den Clubmeisterschaften: Halbfinaltag, 12.9.2015

Den heutigen Halbfinaltag eröffneten Lee White und Bruno Edelmann mit dem ersten Halbfinale im Herren-Trosttableau. Sie schienen den Tag auch gleich abschliessen zu wollen. Das Spiel dauerte eine halbe Ewigkeit. Schliesslich setzte sich einmal mehr Bruno nach einem Rückstand durch und liess sich ein 2:6/7:6/3:6/7:5/6:4 schreiben. "Wir dachten, bei einem so wichtigen Tableau geht das Halbfinale immer über drei Gewinnsätze." Nur den Kopf schütteln konnte Spielleiter Michi: "Ich bin da als Sohn im Ausstand. Ausserdem kann ich es noch immer kaum glauben." Der zweite Halbfinal wurde zwar nur über zwei Gewinnsätze ausgetragen, dauerte aber ähnlich lange. Topfavorit Matthias Altwegg (Nr. 1) traf auf Dauerrivale Markus Liechti. Letzterer setzte sich schliesslich mit 7:6/6:7/7:5. Die Statistik spricht Bände: Punktverhältnis: 142:140 zugunsten von Markus; Winner: 23:22 für Matthias; unforced errors: 67:67 Gleichstand. „Ich werde bei der nächsten Delegiertenversammlung von Swiss Tennis beantragen, die Einführung des Unentschieden zu prüfen.“ Michi macht sich angesichts des knappen Resultats bereits revolutionäre Gedanken. „Wenn ich Sieger der Herzen werde, so genügt mir das“ zeigte sich Matthias als fairer Verlierer. „Ein noch grösseres Geschenk als der Sieg heute ist die Tatsache, dass ich morgen gegen Bruno antreten darf. Ich habe schon lange keinen Sonntagsspaziergang mehr gemacht.“ Der heutige Sieg hat Markus offenbar auch moralisch Auftrieb gegeben. Auf den Anwurf angesprochen war Bruno um eine Antwort nicht verlegen. „Ich kann neben dem Tennisschläger ohne Probleme noch zwei Nordic-Walking-Stöcke halten. Ob er das kann, bezweifle ich.“


Die Halbfinals im Mixed glichen sich und doch nicht. Im ersten Spiel gewannen die Favoriten Mary Fässler und Didi Schwarz gegen Rosmarie und Kurt Altwegg sicher mit 6:2/7:5. Den zweiten Satz konnten Altweggs aber ausgeglichen gestalten und hatten auch ihre Chancen. "Mary ist ein Wirbelwind. Sie war überall am Platz. Ich konnte mich praktisch auf Aufschlag und Return konzentrieren. Das liegt mir sehr." Didi fühlte sich offenbar wohl auf dem Platz. Im zweiten Halbfinal traten Natasha und Jozo Luso als Favoriten gegen Romina Staubli alias "Sara Kessler" und Roger Nobs. Die beiden verloren eher überraschend mit 4:6/2:6, sodass die Paarung Staubli/Nobs nun zum ersten Mal im Finale steht. "Mir kommt das ganz unwirklich vor. Ich erlebte den Halbfinal wie in Trance. Es war, wie wenn ich gar nicht auf dem Platz gestanden hätte." Was Romina da beschreibt, nennen andere einen "Flow" oder "in the Zone" - die absolute Konzentration aufs Spiel. Schauen wir mal, ob sie morgen wirklich auf dem Platz steht.


Die Halbfinals der Herren hätten unterschiedlicher nicht sein können. Im ersten Spiel setzte sich der erste Titelanwärter Michi Edelmann (Nr. 1) überlegen gegen Roger Kradolfer (Nr. 7) überlegen mit 6:0/6:1 durch. "Ich war noch immer in der Anfangsnervosität, Halbfinale, Center Court, Zuschauer und so. Wenn Du weisst, was ich meine. Ich muss an meiner Nervosität arbeiten. Entweder wegkriegen oder dann wenigstens beschleunigen. Claudio gibt mir sicher die Telefonnummer seines Therapeuten." Der zweite Halbfinal ging ebenfalls über zwei Sätze, dauerte jedoch mehr zwei Stunden. Roger Nobs (Nr. 3) zog gegen David Baumgärtner alle Register und ging schnell mit 4:0 in Führung. Doch dann begannen die mächtigen Schläge von David Wirkung zu zeigen. Er holte sich den ersten Satz mit 7:6 im Tiebreak. Der zweite Satz blieb lange ausgeglichen, bis David bei 5:4 schliesslich das entscheidende Break gelang. Damit fügte er Roger eine historische Niederlage bei. „Ich habe erst ein einziges Mal gegen einen R9er verloren - vor 26 Jahren an den Thurgauer Meisterschaften in Bürglen. Ich weiss es noch, wie wenn es gestern gewesen wäre. Ich war 16 und er 31. Danach sah ich als Mann die Sonne aufgehen. Heute ist die Sonne wieder untergegangen.“ Das klingt nicht gut. Claudio, bitte Nummer auch gleich an Roger schicken.

Bei den Senioren standen die üblichen Verdächtigen im Halbfinale. Andi Merz (Nr. 1) und Jozo Luso (Nr. 3) lieferten sich einmal mehr ein Duell über drei Sätze. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte sich Andi mit 5:7/6:2/6:1 sicher durch. „Ich hatte mich auf ein Aufschlaggewitter eingestellt (Anmerkung der Redaktion: Vgl. die Berichterstattung über den Finaltag 2013). Darum montierte ich extra einen Blitzableiter am Schläger. Der hat mich im ersten Satz noch behindert. Als ich dann merkte, dass die Aufschläge noch immer im Schritttempo kommen, hab ich die Installation abgenommen. Und dann ging die Post ab.“ Auf diese Tatsache angesprochen, gab sich Jozo gelassen. „Was interessiert mein Geschwätz von vor zwei Jahren. Mir ist ja schon egal, was ich gestern gesagt habe. Führt Andi ein Tagebuch?“ Im zweiten Halbfinale setzte sich Roger Boxler (Nr. 2) gegen Bruno „der Killerwal“ Edelmann (Nr. 4) sicher durch. Bruno probierte alles: „Da ich nach dem Fünf-Sätzer vom Vormittag nicht mehr laufen konnte, habe ich einen Schnippler nach dem anderen aus dem vollen Stand heraus rübergeschickt. Doch Roger hatte immer eine Antwort parat. Diese Schlagfertigkeit bin ich mir ausserhalb meiner Mannschaft gar nicht gewohnt. Roger sollte zu uns kommen.“ Auf das klare 6:3/6:1 angesprochen meinte Roger lakonisch: „Wenn ich Gemüse schnippeln will, stelle ich mich in die Küche. Bruno sollte man einen Sparschäler und ein Rüstmesser in die Hand drücken.“

Im Damen-Doppel setzte es im ersten Match einen klaren Sieg für Mary Fässler/Nadine Merz gegen Bettina Livet/Damaris Biedermann ab. Nach dem 6:0/6:3 zeigte sich Nadine überglücklich. „Jetzt kann ich endlich auch mal über meine Heldentaten im Tennis berichten. Bisher war das immer meinem Vater vorbehalten.“ Das zweite Spiel der Vorschlussrunde gestaltete sich wesentlich ausgeglichener. Rosmarie Altwegg/Marlis Palmitessa setzten sich mit 6:2/4:6/6:2 gegen Claire Notter/Susan Bürgis durch. „Nach der verpassten Chance im Mixed ist diese Finalqualifikation ein Riesending für mich. Ich hoffe, ich kann heute Nacht schlafen.“ Wir fragen morgen bestimmt nach, Rosmarie! Die Verliererinnen hatten zu Beginn einige Abstimmungsprobleme. „Ich hab schon so lange keinen Ernstkampf mehr bestritten, dass ich gar nicht mehr wusste, ob ich besser Vor- oder Rückhand spielen soll. Bis wir beide uns einig wurden, war der erste Satz vorbei.“ Claire hat indessen nichts von ihren Analysefähigkeiten verloren.

Den Abschluss des heutigen Tages machten die Halbfinals im Herrendoppel. Bruno und Michi Edelmann (Nr. 1) trafen dabei auf David Baumgärtner/Ruben Diefenbacher. Bruno kostete es einmal mehr aus und hängte nochmals drei Sätze an sein Mammut-Programm. „Es ist wie beim Marathon. Wenn Du die Mauer durchbrochen hast, geht’s wie von alleine. Die Sätze 8-10 heute waren ein richtiger Genuss.“ Michi pflichtete ihm da teilweise bei: „Ich musste ihm zwar immer sagen, wo er sich hinstellen und wo er hinlaufen muss.  Das hat er dann aber ganz ohne fremde Hilfe gemacht. Das war schon eine gewisse Entlastung für mich.“ Nach der 6:7/6:4/3:6-Niederlage konnte David seine leise Enttäuschung nicht verbergen. „Wir haben uns schon etwas ausgerechnet. Aber Bruno ist wie ein Wal: Minutenlang sieht und hört man nichts von ihm. Plötzlich taucht er auf, fuchtelt mit dem Schläger, und der Punkt ist weg.“ Im zweiten Halbfinal setzte Claudio seine Aktion „wetze die Scharte aus“ fort. An der Seite seines Bruders Daniel bestätigte er seine Favoritenrolle (Nr. 2) und unterstrich seine Ambitionen auf den Titel. Roger Kradolfer/Kevin Spengler hatten die beiden beim 7:6/6:4 gut im Griff. „Ich mache seit Wochen im Militär nur das Nötigste. Und dann kommst Du auf den Platz und solltest Vollgas geben. Das ist nicht einfach. Kommt hinzu, dass Roger keine Führungserfahrung hat. Er konnte mir nicht die richtigen Befehle geben.“ Der Militärdienst scheint weiterhin nicht gerade förderlich für die Tenniskarriere von Kevin.


Morgen Sonntag gehts ab 10.00 Uhr mit den Finalspielen los. Der Höhepunkt ist dann um 13.00 Uhr mit dem Finale im Herren-Einzel. Die Spielzeiten erfahrt Ihr wie immer aus dem Spielplan.

Stories von den Clubmeisterschaften: Vorschau auf den Halbfinaltag

Bereits am Morgen fighten die Juniorinnen und Junioren um Meistehren. Bereits ab 09.00 Uhr ist da die Hölle los.


Los gehts bei den Grossen bereits mit einem ersten Kracher. Im Halbfinal der Trostrunde der Herren trifft Bruno Edelmann auf Lee White. Das Spiel wurde auf 11.30 Uhr angesetzt, um den rheumatischen Beschwerden von Bruno etwas entegenzukommen. "Wenn es unter 15 Grad wird, bewege ich mich wie der Terminator mit Getriebeschaden."

Um 12.30 Uhr geht es weiter mit den Halbfinals im Mixed-Doppel.

Um 14.00 Uhr kommte es dann zum Höhepunkt: den Halbfinals im Herren-Einzel. Matador Michi Edelmann trifft auf den Überraschungsmann Roger Kradolfer, während Roger "die Palme" Nobs auf den bayrischen Hardhitter David Baumgärtner trifft. "Mit Gebärdensprache wird es schon gehen." Kommunikativ muss man Roger nix vormachen.

Um 15.30 Uhr dann folgen die Halbfinals im Damendoppel. Soviel Ästhetik auf einem Haufen wird es in diesem Jahr auf der Anlage nicht mehr zu bestaunen geben...

Der Abschluss wird dann eher rustikal, wenn sich die Herren im Doppel gegenüberstehen. Edelmanns (Nr. 1) treffen dabei auf die "Holzhacker Buam" David Baumgärtner und Ruben Diefenbacher. "Ich versuche, das Spiel für die Zuschauer etwas zu verlangsamen. Wenn ich an die Bälle rankomme." Bruno sorgt sich offensichtlich um die Fans. Im zweiten Halbfinale treffen Roger Kradolfer/Kevin Spengler auf die beiden Brüschweiler (Nr. 2). "Der Doppeltitel ist zwar nur ein Nasenwasser. Trotzdem will ich ihn unbedingt. Die Niederlage im Einzel war ein schwerer Schlag. Jetzt muss ich kompensieren. Mein Therapeut hat gesagt, das tue gut." Claudio ist noch immer gezeichnet von der Niederlage gegen David.

Zu essen gibt es natürlich auch jede Menge. Also nichts wie auf die Anlage! Die Spielerinnen und Spieler freuen sich.

Stories von den Clubmeisterschaften: 11.9.2015

bald

Stories von den Clubmeisterschaften: 10.9.2015

in Bearbeitung

Stories von den Clubmeisterschaften: 9.9.2015

Genaueres folgt

Stories von den Clubmeisterschaften: 8.9.2015

Heute war Viertelfinal-Tag in der Königskategorie der Herren. Überraschungsmann David Baumgärtner setzte seinen Siegeszug mit einem diskussionslosen 6:3/6:2 gegen Rolf Liechti fort. „Wenn schon die Niederlage diskussionslos war, fange ich sicher nicht an, darüber zu sprechen.“ Rolf hatte sich offensichtlich mehr erwartet. Während sich Michi Edelmann (Nr. 1) und Roger Nobs (Nr. 3) sicher für die Halbfinals qualifizierten, lieferten sich Andi Merz (Nr. 4) und Roger Kradolfer (Nr. 7) ein hochklassiges Duell. Im ersten Satz dominierte Roger mit seiner starken Topspin-Vorhand das Geschehen. „So muss ich Roger Federer gegen Nadal gefühlt haben.“ Dieses Statement muss man als Kompliment an die Adresse von Roger werten. Doch dann wendete sich das Geschehen. Roger wurde etwas kürzer und Andi zog das berühmte „Momentum“ auf seine Seite. Resultat: Der zweite Satz geht mit 6:4 an Andi. Im dritten dann wurde Andi etwas zu ungeduldig und versuchte die Ballwechsel zu verkürzen. Die steigende Fehlerquote nutzte Roger eiskalt aus und beendete den Satz nach einem deutlichen 6:1. Auch das wechselnde Schicksal angesprochen meinte Roger knapp: „Am Sonntag fahre ich in den Europapark. Ich mag Achterbahnen.“ Für einmal zeigte sich auch der Verlierer zufrieden. „Nominell war ich der Favorit, demographisch ganz sicher nicht. Da ist das Resultat ein Erfolg. Ich werde sicher auch im nächsten Jahr bei den Aktiven starten.“

Nach seiner deutlichen Niederlage gegen Andi Merz rächte sich Daniel Naef heute an Hansjörg Ibig und überliess diesem nur vier Games. „Das ist eigentlich fies. Ich konnte ja gar nichts dafür. Im Gegenteil: Ich hab’ ja gestern auch eine Klatsche bekommen. Ich weiss echt nicht, warum die Veranstaltung hier ‚Trostrunde“ heisst. Das ist ja ein Hohn!“ Bei den Senioren scheint der Haussegen tatsächlich schief zu hängen. Auf das Problem angesprochen, gab sich Spielleiter Michi Edelmann abgeklärt: „Bei den Senioren geht’s schnell hoch her und zu. Viele Charakterköpfe, viele Emotionen. Aber morgen ist dann schon wieder alles vergessen. Ich mache mir da keine Sorgen. Und wenn es dann ganz schlimm wird, setzte ich einen Ruhetag an. Zwei Tage am Stück halten sich die Emotionen nie.“

Stories von den Clubmeisterschaften: 7.9.2015

Nach der wohltuenden Pause gestern ging es heute mit Volldampf in die zweite Woche. Bei den Herren Nichtlizenzierte kam es zu einem weitern Kampf geradezu epischen Ausmasses. Heinz Niklaus und André Diefenbacher – bestens bekannt aus seinem Knaller gegen Marco Leuenberger – zogen das Publikum in ihren Bann. Schliesslich siegte André mit 1:6/7:6/6:4. Auf die überraschende Wende angesprochen, meinte Heinz in einer messerscharfen Analyse: „Als die Temperaturen unter 18 Grad fielen, stotterte der Motor. Ich bin eher der Samba-Tennisspieler. Je heisser der Rhythmus umso besser läufts. Heute war’s mir zu unterkühlt.“ Dem konnte der Sieger nicht widersprechen: „Hätte ich heute im Lotto gewonnen, dann würde ich morgen Fahrrad fahren.“ Ah ja!

Auch die Senioren standen voll im Einsatz. Andi Merz (Nr. 1) setzte dabei eine kräftige Durftmarke mit einem klaren Zweisatz-Sieg gegen den „Götighofer Donnergott“ Daniel Naef. „Er kam wie ein Intercity – natürlich ohne Halt.“ Daniel wirkte auch nach dem Match noch etwas... überfahren.

Überfahren vorgekommen sein musste sich wohl auch Hansjörg Ibig. Ihm gelang gegen Roger „the bonecrusher“ Boxler (Nr. 2) nur ein Gamegewinn. Auf das schon fast erbarmungslose Resultat angesprochen, zeigte Roger Weitblick: „Letztlich ist es ein Fernduell. Wenn Andi so vorlegt, muss ich nachziehen. Es ist alles eine Frage der Psychologie.“ Hansjörg hatte dafür wenig Verständnis: „Psychologie? Er sollte sich besser um seine Rückhand kümmern.“ Das sass und forderte Roger seinerseits heraus. „Verbal ist er eindeutig stärker als auf dem Platz. Eine Zunge wie ein Schwert!“ Die Stimmung im Seniorentableau ist offensichtlich schon jetzt parat fürs Finalwochenende.

Stories von den Clubmeisterschaften: 5.9.2015

Das Dorffest ist zwar noch immer voll im Gang. Trotzdem wurde auch heute Tennis gespielt. Am Morgen duellierten sich Didi Schwarz und Teamkollege Kurt Altwegg. Natürlich schenkten sich die beiden nichts. „Er gab mir nicht einmal eines seiner Tic Tac. Gestern am Dorffest war das noch ganz anders. Da hat er mich mehrfach eingeladen.“ Didis vorausschauende Taktik schien sich auszuzahlen, denn er sicherte sich den knappen ersten Satz mit 7:5. Dann drehte er nochmals auf und realisierte ein frühes Break. Das war die Entscheidung. Kurt fing sich nicht mehr auf und ging 3:6 unter. „Ich war am Dorffest, weiss aber nicht mehr wo genau, wie lange und mit wem. Aber sonst fühle ich mich absolut fit.“ Kurt weigerte sich, Ausreden für die Niederlage zu finden.

Der Rest des Clubs betrieb die Tiebreak-Bar an der Metzgergasse bis zum bitteren Ende. U.a. auch Roger Nobs und Romina Staubli, die am Nachmittag bereits im Mixed erfolgreich waren. „Auf dem Platz haben wir deutlich besser harmoniert als hinter der Bar.“ Zeigte sich Romina nur bedingt zufrieden mit der Leistung ihres Doppelpartners. "Männer gehören vor und nicht hinter die Bar." Auch Roger schien mit der Übungsanlage nicht wirklich zufrieden. Naja, bald darf er ja wieder auf den Tennisplatz.

Stories von den Clubmeisterschaften: 4.9.2015

Bereits am Nachmittag setzte sich Andi Merz gegen Rekrut Kevin Spengler in zwei Sätzen durch. „Das alte Schlachtross hat dem Fohlen nochmals den Meister gezeigt.“ titelte der Neue Anzeiger kurz nach dem Match. „Seit zwei Monaten führe ich nur Befehle aus. Wie soll ich da auf dem Platz plötzlich selbständig Entscheidungen fällen.“ gab Kevin dem Militär die Schuld. „Ich sagte ihm, ‚jetzt darfst Du drei Games lang nur Rückhand spielen.’ Er machte es.  Es sah lustig aus.“ bestätigte Andi die Darstellung von Kevin.

Das mit Spannung erwartete Duell von Bruno Edelmann gegen René Bürgis wuchs sich zur regelrechten Schlacht aus. Mit 5:7 ging der erste Satz an René. „Ich habe ihn mit hohen Bällen gequält und ihm dann bei 6:5 den Zahn gezogen.“ schilderte René alias „der Zahnarzt“ seine perfide Taktik. Doch Bruno schlug zurück. Mit 6:4 ging der zweite Satz an ihn. René dazu: „Das waren keine Stopbälle. Er hat die Bälle kurz hinter dem Netz richtiggehend eingegraben.“ „Ich habe diese Schützengrabentaktik in einem Film über den Ersten Weltkrieg gesehen. Man muss eben interdisziplinär sein, um auch im Alter noch Erfolg zu haben.“ Bruno hat sich offenbar auf das Match vorbereitet. Im dritten machte er dann alles klar: 6:2 – eine richtige Klatsche für René. „Ich fühle mich wie ein Glas saurer Milch. Richtig abgestanden.“ René wirkte nach dem Match fast ein wenig frustriert. Bruno war derweil im Hoch: „Jetzt zieh mich noch noch „der längste Tag“ rein und der Titel gehört so gut wie mir.“

Stories von den Clubmeisterschaften: 3.9.2015

Nach den nasskalten letzten Tagen war heute wiedermal Tenniswetter angesagt. Spielleiter Michi Edelmann dankte es, indem er erstmals die Damen auflaufen liess. Die sorgten gleich für gute Stimmung. „Robin ist ein toller Hecht! Dank ihm kann ich verlieren und doch weiterspielen.“ Karin Metzler war nach ihren beiden Niederlagen am selben Abend noch immer ganz seelig, dass Michi Gruppenspiele angesetzt hatte. Schade, dass diese Bilder im hochdotierten Tennis-Business immer seltener werden. Einen schärferen Kontrast dazu hätte Peter Joho nach seiner Zweisatz-Niederlage gegen Jürg Altwegg nicht bieten können. „Das Geld war es wert. Mit den 100 Stutz Startgage kann ich mit meiner Frau wenigstens lecker essen gehen.“ Die Klärungsversuche von Kassier Hubert Bucher wirkten da eher hilflos: „Startgage?!? Ich hatte ihm 100 Stutz geboten, wenn er sich nicht anmeldet!“ Das Missverständnis könnte nun dazu führen, dass sich Peter auch für die Trostrunde anmeldet. (Da liegen sicher nochmals 20 Stutz drin.“

Hansjörg Ibig beendete bei den Senioren die lange Ungeschlagenheit von Heinz Niklaus. „Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich.“ Erst vermuteten wir bei diesem Satz ein Statement von Heinz, bis sich herausstellte, dass Hansjörg 1976 sein letztes Match gewann und nun an die goldenen Siebziger anknüpfen möchte. „Ich trug damals lange Haare, knappe Hosen und galt als Tennis-Rowdie. Andre Agassi spielte zu dieser Zeit noch im Sändelikasten. Dann stahl er mir die Schau. Jetzt komme ich aber wieder zurück.“

Ein heisses Eisen wurde zwischen Roger Kradolfer und René Bürgis geschmiedet. Nach dem klaren 6:1/6:2 zeigte sich Roger zuversichtlich: „Jetzt muss er seine Tochter freigeben!“ Auf dem Nebenplatz spielte Sarah Bürgis und zeigte sich vom Geplänkel ihrer Männer unbeeindruckt. „Ich konzentriere mich auf mein Spiel und kann mich nicht darum kümmern, was die beiden Hähne veranstalten.“

Morgen Freitag ist zwar Dorffest. Der Spielleiter hat sich aber etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um die Fans trotzdem auf die Anlage zu locken. Der Klassiker Bruno Edelmann gegen René Bürgis steht einmal mehr an. Im Direktvergleich seht es 234:245 für René Bürgis. Es darf also ein ausgeglichener Kampf erwartet werden. Über die sozialen Medien heizen die beiden schon ganz gehörig ein: „Der Skianzug liegt bereit. Sonst beginne ich gegen Bruno zu frieren.“ twitterte René. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten. Über Facebook verkündete Bruno: „Er wird sich nur schon vom eiskalten Lufthauch meiner Aufschlagbälle erkälten.“ Da können wir uns ja auf etwas gefasst machen...

Stories von den Clubmeisterschaften: 2.9.2015

Das Prädikat „Match of the day“ verdienten sich heut eindeutig André „Duracell“ Diefenbacher und Marco „The Eternal“ Leuenberger. Über drei Stunden kämpften die beiden auf Platz 1, nur um ihr Rencontre mit einem abschliessenden Tiebreak zu krönen. „Ich wurde so nervös, dass ich mich weder aufs Zählen noch aufs Spielen konzentrieren konnte.“ Stellte der frustrierte André nach vier (!) vergebenen Matchbällen fest. Marco ging es derweil ganz ähnlich: „Ich musste mich so aufs Zählen konzentrieren, dass ich die ganze Nervosität im Spielen verlor.“ Geschadet hat ihm die mangelnde Regelkunde offenbar nicht.

Zu einer Uraufführung kam es um 20.30 Uhr. Heinz Niklaus traf auf Martin Reinfried. Beide bestritten ihr allererstes Match um Punkte. Zum Glück ging es nicht ins Tiebreak, denn Heinz setzte sich souverän mit 6:2/6:2 durch. Nach dem Spiel gab sich Heinz selbstsicher: „Tennis ist ein relativ einfacher Sport. Ich hab noch nie ein Spiel verloren.“ Derweil war Martin nicht mehr für eine Stellungnahme erreichbar. Er übte mit Ruth bereits wieder fleissig das komplexe Zählsystem im Tennis.

Für eine Überraschung sorgte Rolf Liechti mit einem letztlich überzeugenden Drei-Satz-Sieg über Roger Boxler. „Ich haue nicht mehr so drauf. Die Geduld zahlt sich aus.“ konstatierte Rolf nach dem Match zufrieden. „Ich hab stärker draufgehalten als sonst, aber seine Bälle waren schneller.“ musste Roger dagegen feststellen. Da nähern sich zwei Spielweisen langsam an.

Einen richtigen Coup landete David Baumgärtner alias „die bayrische Eiche“. Mit einem diskussionslosen 6:1/6:3 fegte er Mitfavorit und Finalist der letzten beiden Jahre, Claudio „die Zeder“ Brüschweiler vom Platz. „Eigentlich wollte ich Druck abbauen, da ich Favorit war. Stattdessen hat er immer weiter Druck aufgebaut. Das bin ich mich nicht gewohnt.“ „Ich bin es gewohnt, dass sich andere den Druck nicht gewohnt sind. Gewöhnlich gewöhnt man sich daran. Aber meist erst im dritten oder vierten Match. Zum Glück spielen wir nicht Round Robin.“

Käthy und Rolf Messmer verwöhnten die Spielerinnen und Spieler mit heissem Fleischkäse und Hörnlisalat.

Ein Kontrastprogramm kündigt sich morgen an: „Es gibt grüne Suppe mit Schafskäse. Ich rate aber ab.“ Roger Nobs scheint sich einen ruhigen Abend sichern zu wollen.

Stories von den Clubmeisterschaften: 1.9.2015

Endlich ist der Sommer vorbei! Es regnet, und auf den Plätzen ist nicht soviel Betrieb. Zeit also für eine Vorschau auf den kommenden Tag.

Beginnen wir mit dem Kulinarischen. Käthi Messmer verwöhnt uns mit Fleischkäse und Hörnlisalat. Da wird der eine oder die andere sicherlich am Platz erscheinen, auch wenn kein Einsatz geplant ist. Vielen Dank Käthi!


Sportlich ist morgen Vatertag! Im Herren-Einzel bemühen sich Didi und René, ihre Partie vom Montag in Würde zu beenden (16.00 Uhr). "Obwohl ich deutlich jünger bin, kommt mir in einer solchen Situation meine immense Erfahrung zugute. Solche cliffhanger über drei Tage habe ich am Grümpelturnier in Schönholzerswilen des öfteren mitgemacht. Susan sagt mir, was im Haushalt zu tun ist und sonst spiele ich mit der Playstation. Ich bin völlig relaxed!" Seine Frau Susan kann dies nur bestätigen: "Momentan ist er unerträglich. Den Holuner hat er in den letzen beiden Tagen viermal geschnitten. Nächstes Jahr gibt es keinen Sirup. Ich bin froh, wenn es morgen trocken ist."


Den Center Court bildet morgen Platz 2. Gleich drei Partien bei den Herren versprechen attraktives Tennis: Roman-Messmer gegen Ruben Diefenbacher bedeutet ein Duell Jungsenioren gegen Aktive I (17.30). "Die Affiche ist interessant. Das Resultat wird es weniger sein. Ich mache ein langweiliges 6:3/6:3 - Hausmanskost." Roman macht wie gewohnt auf Understatement... Im Anschluss daran kämpfen Andi "Gordon Gecko" Merz gegen Markus Liechti. "Er ist stabiler geworden und ich ungestümer. Wir bewegen uns aufeinander zu." macht Andi Lust auf die Partie. Markus ist nur ein kurzes "hau drauf" zu entlocken. Das könnte noch eine flotte Sache werden. Im letzten Spiel (21.00 Uhr) stehen sich Sacha "the spirit" Derron und Peter "the gladiator" Livet gegenüber. Auf die Taktik angesprochen meint Peter lakonisch: "Die Taktik wird überschätzt. Schliesslich ist das hier ein Kampf Mann gegen Mann. Entweder Du überlebst oder Du gehst unter." Sacha wird zum gleichen Thema grundsätzlich: "Wolle, dass der Ball dorthin fliegt, wo Du ihn hinspielst, und Du musst nie mehr über Taktik nachdenken! Die wird überschätzt."

Ein ausgesuchter Knüller steht um 17.30 Uhr an. Da stehen sich Claudio Brüschweiler (Nr. 2) und David Baumgärtner gegenüber. David ist zwar ungesetzt, eine Überraschung ist ihm aber durchaus zuzutrauen. Dazu meint er: "Jo mei. Bald is Oktoberfest. Do is des Abschneiden hier ned so wichtig." Gerade vor dieser Nonchalance muss sich Claudio in acht nehmen. "Er wird befreit aufspielen. Ich will hier den Titel. Da ist der Druck ungleich verteilt. Diesen Druck muss ich ablassen. Am besten mache ich das mit meiner Vorhand."


Schliesslich starten auch die Herren Nichtlizenzierte ins Turniergeschehen. Hier versprechen die Affichen Marco Gölz-Bruno Signer (19.00 Uhr) und Heinz Niklaus-Martin Reinfried (20.30 Uhr) Spannung. "Ich habe doch keine Lizenz gelöst, um dann vor Publikum spielen zu müssen" ereifert sich Martin an der Pressekonferenz. "Das ist etwa so, wie wenn Du alleine an den FKK-Strand gehst." So haben wir das noch gar nie betrachtet... Das Spiel ist jetzt aber doch öffentlich. Michi hat Martin nochmals ins Gebet genommen.


Alle Resultate wie immer unter https://www.swisstennis.ch/clubcenter-turniere?id=1&ClubCenterNr=1266&lang=de

Stories der Clubmeisterschaften: 31.8.2015

Ein heisser, ja geradezu schwüler Spätsommerabend erwartete die Gladiatoren des TC Sulgen heute auf der Anlage. Nun, da der Abend ausgeklungen ist, sind die Fragen von gestern beantwortet. Die jüngere Generation hat sich auf der ganzen Linie durchgesetzt. "Mein Platz ist am Grill." Prägnanter hätte das eindeutige Resultat nicht zusammengefasst werden können. Bruno Edelmann tat dies stellvertretend für seine Kollegen. Einzig Kurt Altwegg stemmte sich mit aller Vehemenz gegen eine Niederlage und rang Stefan Liechti den ersten Satz ab. "So habe ich Kurt noch nie laufen sehen!" Selbst Hansjörg Ibig entfuhr ob der grandiosen Beinarbeit von Kurt für einmal ein Lob. Schliesslich musste auch Kurt die Segel streichen. Nicht jedoch ohne alles versucht zu haben. Er liess sich einen kurzen Stromausfall einfallen und konnte so die Niederlage um 20 Minuten herauszögern - bis die Anlage wieder Licht hatte. In einer Hängepartie führt Che Bürgis gegen Didi Schwarz mit einem Satz Vorsprung. Da könnte es eine Überraschung absetzen. Morgen gehts weiter. "Ihr hättet ihn Duracell taufen sollen, nicht Che!" empörte sich Didi - angewidert von der starken Laufleistung und der giftigen Bälle seines Kontrahenten. Da ist noch Zunder in der Partie! Die Partie des Abends lieferten sich aber Sacha "die Zeche" Derron und Matthias Altwegg - der Baron. Sie liessen sich so lange Zeit, dass der Spielplan völlig aus dem Ruder lief, Brunos Würste knapp wurden, an der Lichtanlage herumgeschraubt werden musste und das Licht schliesslich vorzeitig löschte. "Mir egal. Ich war ja schon beim Bierchen." So lässig wie auf dem Platz gab sich Sacha dann auch danach ob all der Anschuldigungen.


Der morgige Tag verspricht unsicheres Wetter. Daher hat die Rennleitung um Michi Edelmann entschieden, die Spielansetzungen in jedem Fall beizubehalten. Sollte es am frühen Abend regnen fallen die betroffenen Spiele aus und werden auf einen anderen Tag verschoben. Die nachfolgenden Partien bleiben auf die ursprüngliche Zeit angesetzt. Rolf Liechti und seine Brüder sind für das leibliche Wohl besorgt. Es gibt Flammkuchen! Also, Wetter hin oder her, morgen ist Tennis angesagt!


Alle Resultate wie immer unter https://www.swisstennis.ch/clubcenter-turniere?id=1&ClubCenterNr=1266&lang=de

Rogers Stories von den Clubmeisterschaften - 30.08.2015

Nach einer wunderschönen Einstimmung heute mit dem Gruppentag im Mixed
bei herrlichem Sommerwetter geht es morgen in die heisse Phase der CM
2015: Die Einzelkonkurrenzen beginnen!

Nach dem bewährten Modus wird in den kommenden beiden Wochen intensiv
Tennis gespielt. Nur unterbrochen durch das Dorffest am
Freitag/Samstag stehen jeden Abend etliche Spiele im Einzel, Doppel
und Mixed an. Natürlich wird auch jeden Abend kulinarisch etwas
geboten. Morgen Montag beginnen wir mit einer einfachen Grillade.

Sportlich verspricht der erste Tag einiges. Mit der ersten Runde in
der Königskategorie des Herreneinzel hält das Programm einige
Leckerbissen parat. Gleich mehrere Generationenduelle versprechen
Spektakel: Peter "the Lightning" Livet trifft auf den "Sniper" Peter
Joho (17.30 Uhr). Bruno "the cutter" Edelmann verteidigt die Ehre der
Ruheständler gegen Rolf Liechti alias "der Schlafwandler" (20.30 Uhr).
Schliesslich duellieren sich Hansjörg "die Klinge" Ibig und Roger "die
Peitsche" Kradolfer (19.00 Uhr). Auch Kurt Altwegg alias "die Sense"
trifft mit Stefan Liechti (the supersonic) auf einen Vertreter
jüngerer Bauart (20.30 Uhr). Ob die momentan stattfindenden Thurgauer
Seniorenmeisterschaften sich positiv oder negativ auf die
Leistungsfähigkeit der erfahreneren Garde auswirken, wird sich zeigen.
Eröffnet wird das Turnier mit dem Klassiker René "Che" Bürgis gegen
Didi "der Hunne" Schwarz. "Für mich klar auch ein Generationenduell.
Ich fühle mich deutlich jünger als Didi und komme auch bei den Frauen
noch besser an." René steckt mit diesem Votum seine Ansprüche schon
mal klar ab. Wir dürfen auf die Umsetzung gespannt sein. Der Spielplan
und die Resultate sind unter

https://www.swisstennis.ch/clubcenter-turniere?id=1&ClubCenterNr=1266&lang=de

jederzeit abrufbar.

Nun wünsche ich allen Spielerinnen und Spielern viel Erfolg und den
Fans schöne Spiele. Den Köchinnen und Köchen jetzt schon vielen Dank!

Herzliche Grüsse

Roger

Clubmeisterschaften 2015: Start und Vorschau auf den ersten Tag

Sportlich verspricht der erste Tag einiges. Mit der ersten Runde in der Königskategorie des Herreneinzel hält das Programm einige Leckerbissen parat. Gleich mehrere Generationenduelle versprechen Spektakel: Peter "the Lightning" Livet trifft auf den "Sniper" Peter Joho (17.30 Uhr). Bruno "the cutter" Edelmann verteidigt die Ehre der Ruheständler gegen Rolf Liechti alias "der Schlafwandler" (20.30 Uhr). Schliesslich duellieren sich Hansjörg "die Klinge" Ibig und Roger "die Peitsche" Kradolfer (19.00 Uhr). Auch Kurt Altwegg alias "die Sense" trifft mit Stefan Liechti (the supersonic) auf einen Vertreter jüngerer Bauart (20.30 Uhr). Ob die momentan stattfindenden Thurgauer Seniorenmeisterschaften sich positiv oder negativ auf die Leistungsfähigkeit der erfahreneren Garde auswirken, wird sich zeigen. Eröffnet wird das Turnier mit dem Klassiker René "Che" Bürgis gegen Didi "der Hunne" Schwarz. "Für mich klar auch ein Generationenduell. Ich fühle mich deutlich jünger als Didi und komme auch bei den Frauen noch besser an." René steckt mit diesem Votum seine Ansprüche schon mal klar ab. Wir dürfen auf die Umsetzung gespannt sein. Der Spielplan und die Resultate sind unter

https://www.swisstennis.ch/clubcenter-turniere?id=1&ClubCenterNr=1266&lang=de

jederzeit abrufbar.

Clubmeisterschaften 2013: Zusammenfassung des Finaltages

Den Reigen der Finalspiele eröffneten die Senioren. Die Spielansetzung der Rennleitung bewährte sich. In der Kategorie der Bettflüchtigen gings von Beginn weg zur Sache. Andi Merz (Nr. 1) setzte Jozo Luso (Nr. 2) von Beginn weg unter Druck. Er griff die eher langsamen 2. Aufschläge von Jozo konsequent an. Jozo zeigte Wirkung und agierte ziemlich fehlerhaft. „Meine Linsen waren noch etwas trocken. Da habe ich die schnellen Returns von Andi gar nicht gesehen.“ So ging der erste Satz rasch mit 6:1 an Andi. „Ich hab die Kugeln extra langsam verschoben, damit Jozo mindestens das Resultat sehen konnte“ zeigte Andi seine ritterliche Seite. Im zweiten Satz glich sich das Geschehen aus. Jozo agierte zunehmend sicherer und konnte so sein Angriffsspiel aufziehen. Nun machte auch Andi einige Fehler mehr. Er liess aber nicht locker und breakte Jozo doch noch im richtigen Moment. So brachte Andi einen weiteren Seniorentitel ins Trockene. Auf die Niederlage angesprochen zeigte sich Jozo selbstkritisch: „Mein Problem ist der Service. Ich muss nicht mal Doppelfehler machen. Mein zweiter ist schon ein halber. Daran werde ich im Winter arbeiten. Im nächsten Jahr kehrt Jozo „the rocket“ Luso auf den Platz zurück!“ Mit dieser Kampfansage scheint Andi gut umgehen zu können. „Das wird wie Feuerwerk: Ein Chlapf, viel Rauch und nach einer Minute ist alles vorbei.“

Spektakulär ging es im Finale des Trostturniers zu und her. Überraschungsmann René Scherrer (mit Siegen über Didi Schwarz und Peter Livet) zog von Anfang an eine längst vergessen geglaubte Taktik auf: Chip and Charge. „Ich habe in den Büchern nur Schwarz-Weiss-Aufnahmen zu diesem Thema gefunden.“ Der Griff in die taktische Mottenkiste zahlte sich aus. René riss die Initiative sofort an sich und drängte Markus Liechti (mit Siegen über Hansjörg Ibig und René Bürgis ins Finale gekommen) in die Defensive. Einmal am Netz liess er sich nicht mehr abdrängen. Mit starken Flugbällen und sicher über Kopf liess er nichts mehr anbrennen. „Am Morgen wird mir immer schwindlig von den Smashes. Aber heute habe ich drei Kapseln Arterioforce genommen. So gings wunderbar.“ Am Schluss wurde es nochmals spannend. Im letzten Game wankte René. Er benötigte vier Matchbälle, um den Sack schliesslich zum 6:3/6:4 zu zumachen. „Ich habe René gesteckt, dass er Matchball hat, da kam er wohl nochmals ins Grübeln. Ich hätte ihm das früher schon sagen müssen“ trauert Markus nicht genützten psychologischen Möglichkeiten nach.

Im Mixed standen sich die beiden Favoritenpaare, Janine und Michi Edelmann (Nr. 1) und Ruth Kammerlander/Peter Livet (Nr. 2) gegenüber. Edelmanns griffen sofort durch uns setzten sich ab. „Die Abstimmung bei uns war besser. Michi läuft und ich mache den Abschluss“ erklärte Janine das einfache Konzept. Genau so haben sie es dann auch beim Matchball gemacht und den Sack zum klaren 6:4/6:2 zugemacht. „Ich musste nur Janine aufheben. Ruth hatte den Job, Michi zu neutralisieren. Ich kann mir nichts vorwerfen.“ Da scheint bei Livet/Kammerlander ein Debriefing nötig zu werden.

Hinter den Kulissen spielten sich schon früh morgens dramatische Szenen ab. Die Kaffeemaschine versagte, sodass das gesamte Catering-Konzept mit Frühstück ins Wanken geriet. „Zum Glück hat die Alarmorganisation gut funktioniert. Bea Edelmann war auf Pikett. So war die Ersatzmaschine innert zehn Minuten vor Ort“ erklärte der zuständige Einsatzleiter Didi Schwarz. Erneute operative Hektik kam auf, als die ersten Würste bestellt wurden. „Wir mussten die ganze Versorgungskette zuerst hochfahren. Gestern Abend haben ein Rundgesang und mehr als sechs Flaschen Rotwein unser ganzes Dispositiv zerschlagen. Die Mannschaft lag heute Morgen noch am Boden.“ erklärte Hansjörg Ibig, Kommandant der Seniorenmannschaft. „Wir haben uns dann mit kleinen Änderungen im Einsatzplan beholfen. So durfte Bruno Edelmann auf der Wurstwache sitzenbleiben. Das war für die Qualität der Würste entscheidend.“

Das Tableau der Nichtlizenzierten blieb fest in der Hand der ungesetzten Neulinge. Markus Livet (ganz in schwarz) stand Roli Heller, im neckischen Regenbogen-Look, gegenüber. „Es war ein Kampf Gut gegen Böse. Ich muss wohl nicht weiter erklären, wer auf welcher Seite stand“ zog Roli die dramatische Karte. „Lächerlich dieser Aufzug! Es kam mir vor, als spielte ich gegen einen Kindergeburtstag.“ Markus schien nicht wirklich viel Verständnis für die Strategie von Roli zu haben. „Ich hab dann extra die dunkle Sonnenbrille montiert. So waren die Farben von Rolis Shirt nicht mehr so grell.“ Im ersten Satz setzte sich „Darth Vader“ mit 6:4 durch. Das Spiel war attraktiv. Lange Ballwechel, Netzangriffe und Stoppbälle wechselten sich ab. Im zweiten Satz dann hatte Roli Vorteile. „Das Problem war das Halbfeld. Ich glaube, es war sumpfig.“ Begründete Markus seine Schwierigkeiten. Roli hingegen suchte den Grund bei sich selber: „Ich bin dahin gegangen, wo es Markus weh tat.“ Gemeint waren die langen Vorhandbälle auf die Rückhand von Markus – toll platziert und verheerend in der Wirkung. Doch dann drehte Markus das Geschehen wieder und zwang Roli mit endlosen Lob-Stopp-Kombinationen zu extremer Laufarbeit. Das rief Rolis Fans auf den Plan: Mit Sprechchören und aufmunternden Zwischenrufen wie „Reiss Dich zusammen! Mach endlich! Was bist Du? Eine Krähe?!?“ versuchten sie, das Schicksal noch abzuwenden. Vergebens. Markus setzte sich doch noch mit 6:4/7:5 durch.

Im Herren-Doppel setzte es ein Generationen-Duell ab. Leicht in der Favoriten-Rolle stürzten sich Kevin Spengler und Roger Kradolfer gegen Didi Schwarz/Jozo Luso ins Getümmel. Erwartungsgemäss wurde das Spiel sehr offensiv geführt. Service, Return und Volley dominierten das Geschehen. „Bumbum-Tennis liegt uns. Da gab’s doch mal so einen Deutschen.“ gab sich Kevin historisch unbelastet. Eine Ausnahme bildete der langsamste Passbierball der Tennisgeschichte. Kevin zwirbelte einen Rückhandslice mit 7,5 km/h an Jozo vorbei auf die Linie. Ansonsten drückten die Jungen aufs Tempo. Schnell zogen sie davon und entschieden den ersten Satz mit 6:3 für sich. Der zweite Satz verlief wesentlich ausgeglichener. Die gesetzten Herren verbissen sich richtig in das Match und fuhren den zweiten mit 6:3 nach Haus. „Als die Gelenkflüssigkeit endlich dort war, wo sie hingehört, lief es deutlich besser“ lieferte Didi eine plausible physiologische Erklärung für den Spielverlauf. „Nein, Mann!“ die Erklärung von Kevin war kürzer, dafür auch etwas offener. Im dritten Satz entwickelte sich ein wilder Schlagabtausch. Kevin zog seine gefürchtete Lob-Taktik immer konsequenter auf. Die Gegner wurden zu mehr Laufarbeit gezwungen, was ihre Fehlerquote in die Höhe trieb. Gleichzeitig sassen die Passierbälle der Jungen immer besser. Logische Folge: ein glasklares 6:0 im Entscheidungssatz.

Im Damendoppel stand eine ebenfalls interessante Partie an. Die beiden haudrauf Natascha Luso/Jelena Lapcevic trafen auf die unvermeidliche Ruth Kammerlander, in Kombination mit der Newcomerin Isa Krattiger. Den ersten Satz entschieden eher überraschend Ruth und Isa für sich. „Das Feld war deutlich kürzer und schmaler als gestern. Dafür haben sie das Netz erhöht“ suchte Jelena verzweifelt nach einer Erklärung für den Leistungsabfall gegenüber dem Halbfinale.

Im Herren-Finale standen sich nach einem Turnier voller Überraschungen doch noch zwei Favoriten gegenüber. Michi Edelmann (Nr. 1) schickte sich an, gegen Claudio Brüschweiler (Nr. 5) seinen Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Das machte er dann auch ohne Umschweife. "Ich hab schon lange nicht mehr gegen Michi gespielt. Er spielt anders - irgendwie... besser." Claudio konnte sich noch nicht so richtig artikulieren, nachdem er gewissermassen von einer Motorwalze überfahren wurde. Michi hingegen schien nach seinem letztjährigen Titel befreit: "Es hat richtig Spass gemacht. Das hatte ich gegen Pascal nie."

Das Damen-Finale geriet zu einer ähnlich einseitigen Angelegenheit. Ruth Kammerlander (Nr. 1) triumphierte einmal mehr über Natascha Luso (Nr. 2). "Nächstes Jahr ist auch ein Jahr. Und nächstes Jahr bin ich stärker." Ruth dagegen war erleichtert. "Ich musste immer an Roger denken, wie er im letzten Jahr ebenfalls alle drei Finals erreichte und ohne Titel abziehen musste. Davon hat er sich nie mehr so richtig erholt. Ich wollte nicht dasselbe Schicksal erleiden." Naja, im Doppel hat es für Ruth ja dann auch noch gereicht.

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 14. September

Heute ist es also soweit: Halbfinaltag!

Fangen wir mal hinten an. Im Mixed setzten sich die Favoriten Kammerlander/Livet und Edelmann/Edelmann durch. Janine schaut bereits zuversichtlich auf das Finale: "Das wird ein Kampf auf biegen und brechen: Wir biegen auf die Pokalstrasse ein und Ruth/Peter brechen zusammen."

Im Damendoppel setzten sich Krattiger/Kammerlander sicher durch. Derweil mussten Luso/Lapcevic hart kämpfen. Mit 11:9 im Tie-Break des dritten Satzes behielten sie schliesslich die Oberhand. "Ich dachte immer, bei 7 sei im Tie-Break fertig und hatte die Hand zur Gratulation schon ausgestreckt. Und jetzt stehen wir im Finale. Krasss!" Natascha war auch 20 Minuten nach dem Match noch fassungslos.

Im Herrendoppel versprachen Liechtis und Banana Joes nicht zuviel. Im spektakulärsten Spiel der Meisterschaften, setzten sich die Joes in zwei umkämpften Sätzen durch. Auf die unzähligen Spagate angesprochen meinte Kevin: "Nachdem Djokovic die bei mir gesehen hat, macht er sie ständig nach." Im Finale treffen Roger und Kevin auf Didi Schwarz und Jozo Luso, die deutlich gegen Sacha Derron und Marco Gölz gewannen.

Im Trosttableau der Herren kommt es zu einer Uraufführung mit der Partie Markus Liechti gegen René Scherrer. Markus liess René stehen und entriss diesem das Abo auf das Trostfinale. Gleichzeitig setzte sich René Scherrer eher überraschend gegen Peter Livet durch. "Mein erster Final. Hoffentlich kann ich schlafen." Bruno Edelmann hat das Coaching von René bereits übernommen. "Wichtig ist nun, dass René vergisst, dass es ein Finale ist. Am besten kommen die Leute morgen erst um 11.00 Uhr. Dann kann René vor einer Trainingskulisse spielen."

Bei den Senioren kommt es zum Spitzenkampf zwischen Andi Merz und Jozo Luso. Andi siegte in einer nicht einfachen Partie gegen René Bürgis. Dieser setzte nicht nur spielerisch sondern auch modisch Zeichen. Elegant trug er das T-Shirt in der Hose. Unsicher, ob René völlig von gestern oder aber ein Vorreiter eines Revival des "Shirt in"-Trends ist, fragten wir ihn direkt. "Das hat religiöse Gründe. Zehn Tage vor dem Bettag trage ich T-Shirts ausschliesslich in der Hose." Wie sieht nun aber Jozo das morgige Finale? "Also wenn ich morgen nicht gewinne, dann melde Ich Andi im nächsten Jahr ab." Jozo ist bereit!

Im einzigen Halbfinale der Nichtlizenzierten setzte sich Markus "the lightning" Livet überaus deutlich gegen Urs Reinhart durch. "Ich bin mir ständig selbst auf die Füsse getreten. So stand ich immer nur mit einem Bein auf dem Platz." Immerhin brachte Urs ein Bein auf den Boden...

Bei den Damen musste Ruth einige Widerstände brechen. Mary Fässler kämpfte einmal mehr grossartig und verwickelte Ruth in längere Ballwechsel, die den einen oder anderen Fehler provozierten. Auf ihre Lauffreude angesprochen sprach Mary Klartext: "Ich mache Sport, um mich zu bewegen und zu rennen. Ich habe die Partie zwischen Hubert und Teddy gesehen. So etwas möchte ich nicht." Im Finale trifft Ruth erwartungsgemäss auf Natascha Luso, die sich sicher gegen Gina durchsetzte. Was sind nun die Ambitionen von Natascha? "Ich bin nicht zum Plausch hier!" Aha!

Bei den Herren setzten sich ebenfalls die Favoriten durch. Für Kevin bedeutete Michi Edelmann Endstation. Zu sicher agierte Michi, als das Kevin ihn aus der Ruhe hätte bringen können. Stattdessen musste Kevin des öfsteren selbst angreifen, um die Ballwechsel zu verkürzen. Das liegt ihm nicht so. "Mit dem Halbfinale kann ich mehr als zufrieden sein. Das hätte ich nie gedacht. Und jetzt mal Hand aufs Herz: Hättest Du Dich getraut, Deinen Trainer zu schlagen?!?"

Titelverteidiger Michi trifft im Finale auf Claudio Brüschweiler, der sich in einem engen Dreisätzer gegen Roger Kradolfer durchsetzte. Roger: "Schade. Aber nach den Trostrundentiteln ist so ein Halbfinale eine grosse Kiste. Jetzt konzentriere ich mich noch aufs Doppel. Einer dieser Kelche sollte nicht an mir vorübergehen."

Zum Rahmenprogramm morgen gehören einerseits ein einfacher Zmorge ab 10:00 Uhr und andererseits eine kleine Grillparty mit den Senioren. Wir freuen uns zahlreiche Fans am Finaltag.

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 13. September

Heute ist Ruhetag. Ein guter Zeitpunkt für eine etwas ausführlichere Vorshau auf den den morgigen Halbfinaltag.

In der Königskategorie der Herren sind die Karten verteilt. Alles andere als klare Siege von Michi Edelmann (gegen Kevin Spengler) und von Claudio Brüschweiler (gegen Roger Kradolfer) wären eine Überraschung. Da lässt sich sogar Susan Bürgis zu einer klaren Prognose* verleiten: "Nach diesen Halbfinals werden wir zwei Finalisten haben." Vielen Dank!

Ähnlich deutlich ist die Ausgangslage bei den Damen. Sowohl Ruth Kammerlander (gegen Mary Fässler) als auch Natascha Luso (gegen Gina Giordano) gehen als klare Favoritinnen ins Rennen. Susan: "Beide Spiele dürften über Taktik, Kondition und Technik entschieden werden."

Bei den Nichtlizenzierten steht Roland Heller als Finalist bereits fest. Seinen Gegner machen Markus "the lightning" Livet und Urs "the dude" Reinhart aus. Urs mogelte sich als Nr. 2 praktisch durchs Tableau. Er konnte der Presseaufmerksamkeit bisher elegant ausweichen. Eine Prognose ist nicht einfach. Urs profitiert von seiner grösseren Erfahrung. Das Momentum spricht aber für Markus. Er ist gut drauf. Susan: "Ich sehe ein klares Resultat in zwei oder auch drei Sätzen."

Bei den Senioren haben wir demgegenüber wieder eine klare Ausgangslage. Es läuft auf den erwarteten Final Andi "the fly" Merz gegen Jozo "the tower" Luso. René Bürgis bzw. Kurt Altwegg werden hier wohl nicht korrigieren können. "In beiden Spielen dürfte ein Sieger und ein Verlierer vom Platz gehen." Auch die Astrologie schafft hier endlich mal Klarheit.

Im Herren-Doppel reizt vor allem die Partie Markus und Stefan Liechti gegen Roger Kradolfer/Kevin Spengler, genannt "Banana-Joes". Hier dürfen wir uns auf Action freuen! "Im Doppel könnte sich die Zahl der Finalisten verdoppeln" lautet das eher vorsichtige Verdikt von Susan zu diesem Spiel.

Im Damendoppel stehen sich Isabelle Krattiger/Ruth Kammerlander gegen Damaris Biedermann/Romina Sury und Gina Giordano/Nicole Nobs gegen Natascha Luso/Jelena Lapcevic gegenüber. Hier ist die Ausgangslage ziemlich offen. Entsprechend vorsichtig zeigt sich Susan in ihrer Prognose: "Wenn das Wetter so bleibt wie heute, wird es trocken."

Im Mixed schliesslich deuten sich ebenfalls interessante Spiele an: Janine/Michi Edelmann gegen Natascha/Jozo Luso und Ruth Kammerlander/Peter Livet gegen Damaris Biedermann/Paolo Orlando. Favorisiert dürften die erstgenannten Paaare sein. Susan: "Im Mixed zählt auch im Finale, dass das Geschlechterverhältnis 50/50 beträgt."

Vom Essen her wird's am Samstag für einmal mindestens ebenso spannend wie auf den Plätzen. Die Senioren unter Hansjörg Ibig versuchen sich an einer selbstgemachten Lasagne. "Wir bitten alle Fans, bereits verpflegt auf die Anlage zu kommen." Hansjörg scheint vor Selbstvertrauen zu platzen.

* vgl. Tageszusammenfassung vom 12. September

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 12. September

Im Mittelpunkt des Interesses stand natürlich der Knüller Daniel Brüschweiler (Nr. 3) gegen den Sensationsmann und Jungspund Kevin Spengler. Bereits vor dem Match heizten die beiden Spieler tüchtig ein. "Gegenüber dem Denkmal Sacha Derron ist Daniel ein kleiner Fisch. Das müsste zu machen sein." Daniel hatte auch seine Meinung: "Allein die Runde der letzten 8 ist eigentlich eine Schuhnummer zu gross für Kevin. Wenn dann ich noch auf der anderen Seite stehe, dann fehlen zusätzlich die Schuhbändel. So steht Kevin bald barfuss da. Das läuft nicht." Nach soviel Emotionen wollten wir uns bei den Tennis-Experten mit einer objektiven Einschätzung absichern. "So wie ich das sehe, stehen die Chancen, dass einer der beiden gewinnt, praktisch bei 100 %. Ich denke, da lässt sich was machen." Warum Susan Bürgis nicht Astrologin geworden ist, ist nach wie vor ein Rätsel. Beim nächsten Mal fragen wir wieder Martin Hausammann.

Dann beginnt das Spiel. Sofort gibt Kevin den Tarif durch und überlobt Daniel nach dessen Netzangriff. Damit wäre das Muster bereits vorgegeben. Daniel agiert undgeduldiger und sucht sein Heil im Angriff. Darauf hat Kevin gewartet und kontert Mal für Mal. "Wenn Hansjörg die Defensiv-Qualitäten von Kevin übernehmen könnte, wäre er plötzlich ein wertvolles Mitglied unserer Mannschaft" meldet sich René Bürgis ungefragt zu Wort (vgl. auch die Tageszusammenfassung vom 11. Sept., A.d.R.).

Kevin behält die Nerven und fährt den ersten Satz im Tie-Break nach Hause. Nun wird die Nervosität bei Daniel spürbar. Er forciert seine Angriffe, bringt Kevin aber keineswegs aus der Ruhe. Abgeklärt wie ein Champion behält er auch im zweiten Satz die Oberhand und qualifiziert sich mit einem weiteren Sensationssieg für die Halbfinals.

Die Statements der beiden Kontrahenten nach dem Match fallen kurz aber prägnant aus. Daniel: "Pfffff!" Kevin: "Ja Mannn!" Jetzt kommt für Kevin am Samstag der grosse Brocken namens Michi Edelmann.

 

 

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 11. September

Die gestern angekündigten reizvollen hielten ihr Versprechen. Nadine Göldi und Gina Giordano lieferten sich einen intensiven und spannenden Kampf. Das Duell war geprägt von langen Ballwechseln und grosse Laufarbeit von beiden Spielerinnen. Quereinsteigerin Nadine meinte auf ihre Wurzeln als Volleyballspielerin und auf ihre tollen Läuferqualitäten angesprochen "Ich stelle mir immer vor, ich sei auf dem Beachvolleyballfeld. Tennis ist eigentlich dasselbe - nur viel einfacher: Das Netz ist viel tiefer dafür der Sandboden nicht so. Es ist weniger anstrengend. Da kann ich auch mehr laufen." Nun, genützt hat es leider nichts. Gina setzte sich knapp in drei Sätzen durch. Die Partie dauerte weit über 22.00 Uhr hinaus an.

Parallel zu jenem Spiel kämpfte Kurt "earthquake" Altwegg seinen ewigen Kontrahenten Hansjörg "die Klinge" Ibig in ebenfalls engen drei Sätzen nieder. "Mein Spiel habe ich aus dem Halbfeld gewonnen. Wenn Hansjörg kurz wurde, habe ich die Dinger weggemacht." Diese Analyse deckte sich nur teilweise mit jener unseres Haus-Experten Martin Hausammann. "Hansjörg konnte aus den halbherzigen Angriffsbällen von Kurt kein Kapital schlagen. Er müsste an seiner Defensive arbeiten." Mit dieser Einschätzung konfrontiert meinte Hansjörg trocken: "Ich weiss nicht, welches Spiel Martin kommentiert hat. Meines war es jedenfalls nicht. Sonst hätte er bemerkt, wie offensiv ich agiert habe. Das Wort "defensiv" kenne ich überhaupt nicht. Wie schreibt man das?" Derweil schaltete sich Kurt auch nochmal mit einem Statement ein: "Was heisst hier halbherzige Angriffsbälle?! Wenn ich immer konsequent durchgezogen hätte, wäre es gar nicht zu Ballwechseln gekommen. Ich habe mich fürs Publikum extra ein wenig zurückgehalten." Naja, vielleicht müssten sich die drei zusammensetzen und das Match am Fernsehen nochmals ansehen. Wir haben dann bei der NSA um eine Kopie des Live-Mitschnittes gebeten. Dort bestätigte man uns, dass die NSA die Übertragung natürlich mitgeschnitten hätte. Man behalte ja auch sehr viel. Doch nach einem ersten kurzen Blick in den Beitrag sei dieser sofort gelöscht geworden...

Ein spannendes Duell lieferten sich im Viertelfinale des Herrendoppels die Liechti-Zwillinge und das Duo Bruno "the swan" Edelmann/René "the bonecrusher" Scherrer. Geprägt war das 6:0/2:6/6:0 durch schier unglaubliche Leistungsschwankungen der Liechti-Brüder. Stefan dazu: "Nach einem 6:0 schalte ich in den zweiten Gang. Ich will ja nicht, dass Bruno und René nach dem Match den Rücktritt erklären. Das wäre doch schade. Bruno und René sind neben dem Platz halt schon noch lustig." Sein Bruder Markus ergänzte "Ich finde, auch die Senioren haben ihren Platz im Club. Da darf man nicht so rücksichtslos sein." Für diese barmherzige Einstellung hatte René kein Verständnis. "Die überschätzen sich gewaltig. Das Spiel stand im dritten Satz auf der Kippe. Wir führten im ersten Game schon 30:0 und gaben den sicheren Sieg noch aus der Hand."

Morgen Donnerstag stehen die Viertelfinals bei den Herren an. Gespannt sind wir auf die Partie von Kevin Spengler gegen Daniel Brüschweiler. Wie geht Kevin mit dem Sensationssieg gegen Sacha Derron um? Schwebt er auf Wolke sieben oder knickt er ein? Bei den Damen geht das Fern-Duell Ruth Kammerlander gegen Natascha Luso in die nächste Runde. Zeichnet sich das Finale bereits ab? Mehr dazu morgen an dieser Stelle.

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 10. September

Bevor wir zur angekündigten Berichterstattung über die Viertelfinals im Mixed schreiten, sei doch noch ein spezielles Match erwähnt. Peter "Pfirsich" Livet entledigte sich dabei Daniel Naef im Trosttableau. Das Match war eine martialische Angelegenheit: "Normalerweise schlage ich einmal richtig drein und die Sache ist geritzt" gab Peter sein brutales Erfolgsrezept preis. "Doch heute war es zäh; ich musste ihm jeden Zahn einzeln ziehen." Das Resultat: ein 4:6/6:4/6:2, das klarer ausschaut, als es war. "Wenn mir einer auf die Backe haut, halte ich die andere hin" unterstrich Daniel seine Nehmer-Qualitäten, streifte sich sein übergrosses Mahatma Gandhi-T-Shirt über und zog von dannen. Für einmal hat gewaltloser Widerstand nichts gebracht.

Auch im Mixed markierte Peter seine Stärke: "Im Mixed sag' ich wo's lang geht. Einer muss die Verantwortung und die Führung übernehmen." Seine Mixed-Partnerin Ruth Kammerlander rückte diese Aussage dann etwas zurecht: "Wenn man ihm sagt, wo er einstehen muss, macht er seine Sache ganz ordentlich. Wichtig ist, dass er klare Anweisung erhält." Es hat offenbar geklapp. Ruth und Peter stehen nach einem Zweisatzsieg im Halbfinale.

Dort treffen sie auf Damaris Biedermann und Paolo Orlando. Das Geschwisterpaar setzte sich gegen das Mutter-Sohn Duett Sacha und Maya Derron durch. "Es war toll, mit Sacha mal auf derselben Seite des Netzes zu spielen. Sonst möchte immer René mit Sacha spielen." Maya genoss die "family affair" sichtlich.

Die familiy affairs scheinen überhaupt sehr erfolgreich zu sein. Im anderen Halbfinale stehen sich die Geschwister Janine "the penguin" und Michi Edelmann und Vater-Tochter Jozo und Natascha Luso gegenüber. "Manchmal braucht es schon Geduld. Wenn ich nicht hingucke, was er macht, dann gehts aber doch ganz gut." Nach dem Statement von Natascha zu urteilen, scheinen nicht alle die Familiendoppel so zu geniessen wie Maya Derron.

Das Rahmenprogramm gestaltete Bea Edelmann mit heissem Fleischkäse und einem reichhaltigen Salatbuffet. Damit vermochte sie so manchen Tennisspieler zu überzeugen. "Ich habe den ganzen Abend Bea zugeschaut. Das war spannender als die Spiele draussen." Heinz Gfeller macht aus seinem Herzen keine Mördergrube.

Morgen Mittwoch reizen die Gegensätze: Da stehen sich mit Nadine Göldi und Gina Giordano zwei Wettkampf-Newcomer gegenüber. Gleichzeitig tragen Kurt Altwegg und Hansjörg Ibig ihr 37. Duell in 17 Jahren aus. "Wir kennen uns bereits so gut, dass ich schon im Voraus weiss, ob Kurt nach dem Match ein grosses oder ein kleines Trostbier wünscht" zeigt sich Hansjörg Ibig selbstbewusst. Wir werden sehen, ob er recht behält.

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 9. September

Der Montag wurde an dieser Stelle bereits vollmundig angekündigt. Zunächst erfüllten sich die Hoffnungen nicht ganz. Matthias Altwegg musste nämlich gegen Roger Kradolfer w.o. aufgrund einer Verletzung geben.

Doch dann nahm der Abend Fahrt auf. Andreas Merz und Newcomer Pavel Jelinek lieferten sich einen tollen Kampf, indem Andreas in drei Sätzen die Oberhand behielt. "Seit März predigt mir Michi [Edelmann, Anm.d.R.], ich solle geduldiger sein. Heute konnte ich es zum ersten Mal umsetzen." freute sich Pavel trotz der Niederlage. "Michi riet mir, aggressiv zu bleiben, denn Pavel spiele sehr geduldig." Meinte hingegen Andi Merz. Michi scheint den Spielplan nicht nur zeitlich sondern auch inhaltlich immer besser zu orchestrieren.

Rolf Liechti und Jozo Luso verhakten sich dann etwas später zu etwas, das man das Match des Tages nennen könnte. Hohes Tempo, viele Netzangriffe und grosse Laufarbeit prägten das Geschehen. "Wenn ich an der Grundlinie mehr als drei Bälle spiele, wird mir schlecht" begründete Jozo seine aggressive Taktik recht einleuchtend. Auf seine tolle Entwicklung in den letzten drei Jahren agesprochen, meinte Rolf derweil: "Ich knalle noch immer. Seit ich aber einen Rosenquarz in der Tasche habe, läuft es viel besser. Michi predigt mir seit Monaten, ich solle geduliger spielen. Jetzt kann ich es endlich umsetzen." Rolf setzte sich schliesslich in drei hartumkämpften Sätzen durch.

Gleich nebenan führten Sacha Derron und Kevin Spengler ebenfalls einen verbissenen und attraktiven Kampf. "Man weiss gar nicht, wo man hinschauen soll. Für zehn Minuten habe ich sogar vergessen, mein Bier zu trinken" rieb sich Hansjörg Ibig verwundert die Augen ob der Action auf den Plätzen 2 und 3. Didi Schwarz reagierte sofort und schenkte einfacher und vor allem schneller zu trinkende Grappas aus. Das tat der Stimmung auf der Tribüne keinen Abbruch. Derweil tobte auf dem Platz der Kampf. der hoch favorisierte Sacha machte mit unzähligen Netzangriffen Druck. Kevin konterte Mal für Mal mit hohen Lobs und versuchte Sacha auch sonst mit hohen Bällen auf Distanz zu halten. Das Unterfangen gelang. Kevin schaffte die Sensation und kippte Sacha aus dem Tableau. "Die einzige Begrenzung, die es beim Tennis nicht gibt, ist die Höhe. Warum soll ich also flach spielen." gab Kevin die provokante Frage gekonnt zurück und zeigte sich im Umgang mit den Medien schon äusserst gewandt. Da sie der Berichterstatter selber nicht beantworten konnte, ging sie direkt an Sacha weiter: "Kevin hat recht. Als Haudrauf habe ich flache Bälle viel lieber. Kevin hat das heute clever gemacht. Spass macht das ja nicht. Aber ich war ja auch nicht zum Plausch auf dem Platz. Jetzt konzentriere ich mich voll aufs Doppel. Ich hoffe, dass Marco [Gölz, Sachas Doppelpartner, Anm.d.R.] weiss, wie wichtig das Doppel nun ist." Und was meinte Kevins Erfolgstrainer Michi Edelmann: "Seit März predige ich ihm, er solle geduldiger sein. Heute konnte er es zum ersten Mal umsetzen." Diese Taktik könnte sich noch zu einem richtigen Boom entwickeln.

Das angekündigte Bruderduell zwischen Markus und Roli Heller setzte sich Marathon-Mann Markus in zwei engen Sätzen mit 5:7/5:7 durch - und doch nicht. Er musste anschliessend w.o. geben. Auf seine Niederlage angesprochen zeigte sich Roli etwas verwirrt: "Meine Emotionen spielen verrückt. Schaue ich auf die Zahlen, weine ich. Schaue ich auf die Buchstaben, juble ich. Ich muss das erst verdauen." Hoffen wir, dass er zur nächsten Runde erscheint. Das Statement von Markus zum ungewöhnlichen Ausgang der Partie: "Die Frage von Sieg oder Niederlage wird überbewertet. Was zählt ist allein das Resultat."

Morgen Dienstag stehen die Viertelfinals im Mixed-Doppel an. Die Gender-Frage wird da sicherlich auch wieder die eine oder andere Geschichte kreieren.

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 8. September

Der Beginn der Trostrunde ist immer interessant. Hier zeigt sich, wie die Protagonisten mit der Erstrunden-Pleite im Haupttableau umzugehen wissen.

Im "Eisbrecher-Duell" setzte sich Daniel Naef klar gegen seinen Bühnenpartner Cosimo Palmitessa durch. "Es ist wie im Theater: Du musst innert kürzester Zeit in eine neue Rolle schlüpfen. Das ist mir gut gelungen. Schliesslich kenne ich die Trostrunde mittlerweile gut." Dieser Abgeklärtheit hatte Cosimo heute nicht viel entgegenzusetzen. "Ich bin viel textsicherer als Daniel. Im Tennis nützt das allerdings nicht viel. Hier musst Du ja nur 4 Zahlen kombinieren und die immer wieder ausrufen." Cosimo konnte seine wahren Stärken heute offenbar nicht zur Geltung bringen.

René Bürgis setzte sich in einem hart umkämpften Duell gegen Jürg Altwegg durch. Nach einer Erklärung für den harzigen Auftakt zur Trostrunde gefragt, gab er sich zugeknöpft: "Die Feinabstimmung zwischen Ball, Schläger und Platz funktioniert noch nicht optimal. Aber das kommt noch." Ganz anders Jürg Altwegg; er nahm die erneute Niederlage locker: "Wenn am Ende als Trostpreis eine Tennishose rausschaut, bin ich zufrieden."

Das Generationen-Duell zwischen Janic Derron und Peter Joho platzte leider. Peter musste w.o. geben. So war der Weg frei für ein weiteres Generationen-Duell zwischen René Bürgis und Janic Derron. Dabei unterstrich René erneut seine Qualitäten über die volle Distanz. Bereits zum dritten Mal in Serie siegte er über drei Sätze (4:6/6:4/6:2). "Er hatte auch 50 Jahre länger Zeit als ich, um Kondition zu büffeln. wenn ich erst 60 bin, schlage ich ihn!" Janic gab sich nach der Niederlage auf kritische Nachfragen hin eher dünnhäutig. René auf der anderen Seite machte ein sozialpolitisches Fass auf: "Ich hätte schon erwartet, dass Janic mich schlägt, wenn es über drei Sätze geht. Aber eben: Die heutige Jugend ist eben auch nicht mehr das, was sie mal war. Wir mussten damals noch..." An dieser Stelle unterbrechen wir die Berichterstattung für eine dringende Nachricht: Es hat zu regnen begonnen!

So, und unterdessen ist René mit seiner Leier auch fertig. Zur Sicherheit fragen wir jetzt gar nicht erst nach, was ihn in den dritten Sätzen so stark macht.

Morgen Montag gehts in der Königskategorie weiter mit der 2. Runde. Die interessanten Affichen sind sind dabei kaum zu zählen: Pavel Jelinek-Andi Merz (17.30 Uhr), Matthias Altwegg-Roger Kradolfer (19.00 Uhr), Rolf Liechti-Jozo Luso (19.00 Uhr) und dann natürlich das Bruder-Duell Roland gegen Markus Heller. Hierzu haben wir auch bereits erste Statements: "Ich hatte nie einen Bruder!" versucht Roland die Emotionen aussen vor zu lassen. "Roland war immer ein Vorbild für mich. Seit morgen ist Schluss damit." Auch für Markus scheint das morgen kein Spass zu werden. Dieses Duell darf man also nicht verpassen: 20.30 Uhr auf Platz 1.

Für die Fans lohnt sich ein Kommen nicht nur wegen der Spiele. Romina Sury ist für einen mexikanischen Abend mit Fachitas, Guagamole, Tschilli, Mais etc. verantwortlich. Also: Unbedingt unverpflegt am Platz erscheinen!

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 7. September

Heute war Mixed-Tag. Nicht weniger als 17 Paare gingen in vier Gruppen an den Start und machten die Viertelfinalisten aus. Es lief einiges auf der Anlage, mussten doch insgesamt 28 Partien gespielt werden. Bemerkenswert: In allen Gruppen gab es klare Resultate. Zudem setzten sich überall die Favoriten durch. Echte Überraschungen blieben aus. Sämtliche Resultate sind auf swisstennis.ch verfügbar.

Zum herrlichen Spätsommerwetter passte das kulinarische Angebot. Die Burger-Parade der Herren II kam sehr gut an - nicht nur bei den Jüngeren.

Morgen Sonntag startet die Trostrunde. Reizvoll dürften die Duelle zwischen Janic Derron, dem Jüngsten, und Peter Joho werden. Nicht ohne Sprengkraft ist auch die Partie René Bürgis (Nr. 3) gegen Jürg Altwegg. Interessant ist sicherlich auch das Aufeinandertreffen der beiden "Eisbrecher", Daniel Naef (Nr. 4) und Cosimo Palmitessa.

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 6. September

3'200 Jahre musste die Menschheit nach dem Fall von Troja auf einen ähnlich epischen Kampf warten. Heute Freitag war es soweit. Teddy "die Taste" Schneiter und Hubert "the Lion" Bucher bekämpften sich über drei Stunden lang mit allem was sie hatten: Krachende Aufschläge, tödliche Stoppbälle, contre-pied à la Borg und plötzliche Tempoverlangsamungen, die den Einsatz von Super Slow Motion überflüssig machten. "Flanier-Tennis at its best!" schwärmte Manschaftskollege und Mitkonkurrent Hansjörg Ibig. Äusserlich sah man den beiden Gladiatoren die Anstrengung kaum an. Doch der Kampf forderte seinen Tribut. Mitte des zweiten Satzes mussten zwei Bälle mit akuter Höhenangst und Sauerstoffmangel aus dem Verkehr gezogen werden. Huberts Stimme versagte nach unzähligen eruptiven Schimpftiraden und ob des ständigen Stöhnens gänzlich. Und im dritten Satz ging Teddy der Schweiss aus. Das war entscheidend für den 3:6/6:4/6:4-Sieg des Löwen. "Obwohl Hubi innerlich kochte lief ich heiss und kam nicht mehr aus dem roten Bereich heraus." Teddys Analysen sind so messerscharf wie seine Returns. "Huuuuuhh!" Hubi kämpfte auch zwanzig Minuten nach dem Matchball mit seiner Stimme

Im zweiten Match des Tages setzte es eine handfeste Überraschung. Bruno "the swan" Edelmann (Nr. 3/R6) zog mit 4:6/0:6 deutlich den Kürzeren gegen den ungesetzten Springinsfeld Didi "der Habsburger" Schwarz (R7). "Ich hatte einen Rumpf im linken Socken. Ausserdem macht mir die Finanzkrise Sorgen." Bruno suchte nicht lange nach Erklärungen. Derweil erweckte Didi den Eindruck als habe er soeben die US Open gewonnen: "Ich danke, meinem Coach, meiner Familie und dem ganzen Umfeld. Ihr seid grossartig!".

Bei den Damen versprach die Affiche Natascha Luso gegen Mary Fässler nicht zuviel. Nach einer sehr attraktiven Partie und zähem Ringen setzte sich die Offensivkraft von Nataschas gewaltiger Vorhand gegen die Defensivkünste von Mary durch. "Mein elsässer Urgrossvater erzählte mir immer von den Stahlgewittern in den Schlachten des Ersten Weltkrieges. Jetzt weiss ich was er meinte." "Ich will den Titel. Dann muss ich diese Partien gewinnen. Mary hat grossartig gekämpft." gab sich Natascha nach dem Match selbstbewusst, zollte ihrer Gegnerin aber gleichzeitig Respekt.

Vor dem Spiel der beiden Newcomer heizte Daniel Aeschlimann die Amtosphäre etwas an. Angesprochen auf den Übernamen seines Kontrahenten, Markus Heller, meinte er lapidar: "Duracel? Das ist doch der mit den Plüschhäschen." Dass Markus nicht nur aus Plüsch ist, bewies er dann auf dem Platz. Mit grosser Sicherheit und viel Geduld fuhr er seinen ersten Sieg auf der Tour ein. Bemerkenswert waren vor allem die langen Rückhand-Duelle. "Ich wusste, dass Dani auf der Rückhandseite stärker ist. Ich bekam aber so den besseren Rhythmus." Ganz schön abgeklärt, das Häschen...

Kulinarisch setzte Bettina Livet mit einem Pasta-Plausch Massstäbe. Es gab soviele verschiedene Saucen, dass man sich nur dank schriftlicher Menuekarte orientieren konnte. Tolle Sache!

Morgen stehen die Gruppenspiele im Mixed-Doppel an. Es sind soviele Partien angekündigt, dass wir auf eine Vorschau im Detail verzichten. Lassen wir uns überraschen. Die Herren II warten im Rahmenprogramm mit einer Burger-Parade auf.

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 6. September 2013

Über 3'200 Jahre musste die Menschheit warten, um nach dem Fall von Troja einen ähnlichen epischen Kampf miterleben zu dürfen. Am Freitag war es dann soweit: Der angekündigte Klassiker zwischen Teddy Schneiter und Hubert "the Lion" Bucher hielt was er im Vorfeld versprach. Drei Stunden lang bekämpften sich die beiden mit allem was sie hatten: Krachende Aufschläge, messerscharfe Returns, contre-pied à la Björn Borg, turmhohe Mondbälle und Tempoverlangsahmungen, dass die Super-Zeitlupe ausgeschaltet werden konnte. "Das ist Flanier-Tennis at its best." schwärmte Manschaftskollege Hansjörg Ibig "Man sieht ihnen die Anstrenung kaum an." Doch der Eindruck täuschte. Die Abnützungsschlacht forderte ihren Tribut: Zwei Bälle mussten bereits im zweiten Satz mit akuter Höhenangst aus dem Verkehr gezogen werden. Huberts Stimme versagte im dritten nach eruptiven Schimpftiraden und ständigem Stöhnen.

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 5. September

Um 17.30 Uhr galt es  ernst. Mit Peter „el Torro“ Joho (R9) und Paolo Orlando (R9) standen sich zwei ambitionierte Senioren gegenüber. Paolo, leicht favorisiert, hatte im ersten Satz etwas Mühe mit dem rassigen Spiel von Peter. „Manchmal hatte ich das Gefühl, der erste sei vom zweiten Service überholt worden“ begründete Paolo seine zeitweiligen Unsicherheiten. „Von mir aus könnte man den ersten Service abschaffen“ rechtfertigte sich Peter. „Der Internationale Tennisverband geht den völlig falschen Weg, wenn sie nun diskutieren, den zweiten Service abzuschaffen.“ Auch die hohe Sportpolitik ist also ein Thema an den diesjährigen Clubmeisterschaften.

Im ersten Heimmatch als frischgebackene Thurgauer Meisterin sah sich Natascha Luso (R8) der nicht lizenzierten Marlis „the magic hand“ Palmitessa gegenüber. Zwar gelangen Marlies wiederum ein paar Zauberschläge. Aber Natascha konnte den Schwung aus den Thurgauer Meisterschaften offenbar voll mitnehmen und siegte klar in zwei Sätzen. „Ich spürte schon einen gewissen Druck, hier vor eigenem Publikum als Thurgauer Meisterin aufzutreten. Aber dann sagte ich mir: Wenn Du vor fünf Zuschauern gut spielen kannst, dann geht das auch vor zweien.“

Nachdem Kurt „the earthquake“ Altwegg und René „the bonecrusher“ Scherrer gestern ihr Match wie Profiboxer verbal „vorbereitet“ hatten (vgl. Zusammenfassung vom 4. September) waren die Fans natürlich gespannt, wie es heute aussehen würde. Die beiden hatten nicht zuviel versprochen. Das Spiel war emotional auf höchstem Niveau. Viele umstrittene Bälle, die eine oder andere Nicklichkeit und lautstarke Gesten zogen das Publikum an. Nicht mal ein geplatzter Wasserschlauch vermochte die Gemüter zu kühlen. Tja, und bald spielte Natascha nur noch vor einem Zuschauer...

Morgen Freitag wartet wieder ein volles Programm auf die Fans. Die Highlights ganz kurz:

Bruno „der Schwan“ Edelmann gegen Didi Schwarz um 17.30 Uhr. Um 19.00 Uhr stehen sich Natascha Luso und Mary Fässler gegenüber – eine interessante Partie. Auf dem Centre Court beginnt der Tag mit dem Klassiker Teddy Schneiter vs. Hubert Bucher. Um 20.30 Uhr folgt dann das Gegenteil: Das Duell der Newcomer Markus Heller gegen Daniel Aeschlimann. Mal sehen ob sich „Duracel“ Heller im Tableau der Nichtlizenzierten halten kann.

Für das Rahmenprogramm sorgt morgen Bettina Livet mit einem Spaghetti-Festival.

Und nun noch ein Aufruf an unsere Leser: Wir suchen dringend nach Köchinnen und Köchen für die CM-Abende kommende Woche. Meldet Euch einfach bei Didi. Vielen Dank!

Clubmeisterschaften 2013: Tageszusammenfassung vom 4. September

Die CM 2013 starteten mit einem Grosskampftag in der Königskategorie, den Herren Aktiven R1-R9. Überraschungen blieben weitgehend aus. Die ganz "Bösen" die am Start waren, gaben sich keine Blösse. Die Setznummern 3-7 qualifizierten sich samt und sonders ohne Satzverlust für die nächste Runde. Altmeister Andi Merz (Nr. 4/R6) gab sich selbstbewusst: "Bei den Aktiven gibt es günstig Punkte für die nationale Rangliste." Sein Gegner Markus Liechti musste nach einem ausgeglichenen ersten Satz und einem eher kurzen Prozess im zweiten eingestehen, dass die Aussage von Merz mindestens heute stimmte. Merz trifft nun auf den ebenso unbekannten wie ungesetzten Pavel Jelinek (R7). Ganz frisch im Club musste er sich erst mal erklären lassen, wie man eigentlich zu einem Getränk kommt. Nachdem dieses Problem gelöst war, setzte er ein Ausrufezeichen: Mit 6:3/6:0 schickte er Markus "Duracel" Heller nach Hause. Dieser revanchierte sich dann auf seine Art, indem er Pavel den Getränkebezug und die Abrechnung der Getränke anhand unzähliger praktischer Beispiele näher brachte - auf Kosten von Pavel versteht sich... Ansonsten blieb das Geschehen aufgrund der deutlichen Resultate eher flau. "Diese Kategorie beelendet mich. Ich bin froh, fängt schon bald Rosamunde Pilcher im Fernsehen an." Star-Kommentator Bruno Edelmann scheint auch in diesem Jahr noch kein Blatt gefunden zu haben, das er vor den Mund nehmen könnte. Auf die Nachfrage hin, wie es denn in "seinem", dem Seniorentableau, stehe, meinte er trocken: "Man kann den lahmen Enten hier nur wünschen, dass sie nie 45 werden. In unserer Kategorie kämen sie nicht mal mehr zum schwimmen, geschweige denn zum fliegen!" Wir sind gespannt, wie sich Bruno "der Schwan" Edelmann in seiner ersten Partie schlägt. An Nr. 3 gesetzt empfängt er keinen geringeren als Didi Schwarz. Doch das ist erst am Freitag.

Ein bemerkenswertes Resultat gibt es heute aber doch noch zu vermelden. In der Kategorie Herren-Einzel Nichtlizenzierte setzte sich Neumitglied Roland Heller überraschend deutlich gegen die lebende Legende René Derron mit 6:4/6:1 durch. René, auch "Eddy Merckx des Aachtals" genannt, zeigt sich nach dem Spiel gefasst: "Roland scheint die Routine, die ich mir in den letzten 35 Jahren aufgebaut habe, in einem Satz zu holen."

Morgen dann greifen die Senioren und die Damen ins Geschehen ein. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte der Knüller Kurt Altwegg (Nr. 4/R7) gegen René Scherrer (R8) stehen. Kurt Altwegg zeigte sich in der Vorschau angriffig: "René hatte einen schönen Sommer. Doch jetzt ist Schluss!" Derweil blieb Scherrer ob solcher verbaler Attacken gelassen. "Gesetzte die bellen, beissen nicht" meinte er nur und legte sich wieder in die Sonne.

Der gesamte Spielplan ist hier abrufbar.

Auftakt zu den Clubmeisterschaften 2013

Vom Mittwoch, 4. September, bis Sonntag, 15. September, finden die Clubmeisterschaften statt. Gespielt wird in fünf Einzel- und drei Doppelkategorien. Die Titelverteidiger in den Köngiskategorien, Michael Edelmann und Ruth Kammerlander, sind auch in diesem Jahr wieder die heissesten Anwärter auf die Meisterschaft.


Zum Rahmenprogramm gehört wiederum ein abwechslungsreiches Angebot an verschiedenen Gerichten. Jeden Abend wird auf der Anlage gekocht. Die Tableaux und Spielpläne sind hier ersichtlich.

Infos zu den Clubmeisterschaften

16.09.2012:

 

Finaltag:

 

Die Finals der Clubmeisterschaften konnten am Sonntag alle durchgeführt werden.

 

Da Claudio Brüschweiler am Samstagnachmittag verhindert war, wurde das Halbfinalspiel zwischen ihm und Roger Nobs am Sonntagmorgen um 10:00 ausgespielt.

 

Roger konnte sich in 2 Sätzen mit 6:4 6:2 durchsetzen und machte somit seinen Tennistag perfekt. Gleichzeitig wurde bereits das 1. Finale ausgetragen. Roger Kradolfer und René Bürgis spielten in einer Neuauflage des Vorjahresfinales in der Trostrunde um den Titel. Roger konnte sich wie bereits im Vorjahr den Titel sichern. Diesmal spielte er zu stark für seinen „Schwiegervater“ :D… 6:3 6:2 lautete das Resultat.

 

Um 11:30 stand das Finale der Senioren zwischen Bruno Edelmann(2) und Andreas Merz(1) auf dem Programm. Obwohl Bruno einige Male gute Ballwechsel für sich entscheiden konnte, spielte Andi zu gut und gewann mit 6:3 6:3.

 

Zur gleichen Zeit wurde das Mixedfinale gespielt. Roger Nobs & Gina Giordano (2) vs. Michi Edelmann & Jelena Lapcevic (1) standen sich gegenüber. Michi & Jelena konnten das Finale mit 6:4 und 6:3 gewinnen und holten sich damit zum ersten Mal den Mixedtitel.

 

Da das Mixed ein wenig schneller zu Ende war verdiente sich Roger Nobs eine kleine Pause (er hatte ja noch 2 weitere Finals vor sich).

 

Um 13:00 starteten die nächsten Finals. Im Damendoppel spielten Jelena Lapcevic & Natascha Luso (1) gegen Bea Edelmann & Romina Sury (Romina spielte für Nicole Nobs, da diese sich verletzte). Jelena und Natascha konnten sich deutlich mit 6:2 und 6:1 durchsetzen und siegten zum ersten Mal im Damendoppel.

 

Nach einer kurzen Pause für Roger konnte dann das Doppel von Michi & Bruno Edelmann (1) gegen Roger Nobs & Lee White (2) beginnen. Michi und Bruno standen letztes Jahr bereits im Finale, doch diesmal konnten sie sich durchsetzen. Sie gewannen mit 7:5 und 6:4 gegen Roger und Lee.

 

Zum Schluss der Finalspiele standen noch 3 Einzel auf dem Programm. Bei den Nichtlizenzierten spielten 2 neue Namen im Finale. René Derron der routiniertere der Beiden konnte das Finale gegen Markus Livet (ist dieses Jahr wieder neu in den Club eingetreten) für sich entscheiden. Das Resultat war 6:2 7:5.

 

Im Finale des Dameneinzel spielten Ruth Kammerlander (1) vs. Natascha Luso (3) . Dieses Duell gab es in den Gruppenspielen bereits. Wie in der Gruppenphase war Ruth zu stark für Natascha. Sie siegte mit 6:1 und 6:0 und gewann zum x-ten Mal die Clubmeisterschaften der Damen.

 

Roger Nobs (3) und Michi Edelmann (1) spielten dann zum Schluss nach 2 Doppelfinals gegeneinander nun noch das Herreneinzelfinale. Da Roger bereits 3 Matches in den Beinen hatte konnte sich Michi doch relativ deutlich mit 6:1 und 6:0 durchsetzen und holte sich damit zum ersten Mal den Clubmeistertitel. In den letzten Jahren scheiterte er jeweils im Final an Pascal Arndt.

 

Zum Schluss möchte ich mich bei Allen bedanken, den Spielern, Fans , Zuschauern und natürlich allen Helfern, vor allem Didi Schwarz, der während den ganzen Clubmeisterschaften für die Festwirtschaft gesorgt hat. Ein grosses DANKE.

 

Wie dieses Jahr hoffe ich auch für nächstes Jahr auf viele Anmeldungen (mehr wie dieses Jahr ist das Ziel :D), super Wetter (hatten wir dieses Jahr richtig viel Glück, da es nur ein Tag regnete und die Spieler ohne Murren weiterspielten) und auf tolle Spiele.

 

Euer Spielleiter Michi.

 

 

15.9.2012:

 

Am Samstag wurden die Halbfinals von allen Kategorien gespielt. Um 13:30 starteten die Senioren sowie ein Halbfinal der Nichtlizenzierten. Bei den Senioren konnte sich Andreas Merz relativ locker mit 6:0 6:2 gegen Jozo Luso fürs Finale qualifizieren. Bruno Edelmann hatte da schon mehr Mühe und musste gegen Kurt Altwegg nach einfachem ersten Satz im 2. hart kämpfen und sogar Satzbälle abwehren. Am Schluss hiess es aber doch 6:2 7:5. Bei den Nichtlizenzierte stand Markus Livet bereits im Final, da er im Donnerstagabendspiel Chico Murcia mit 6:2 6:0 keine Chance liess. Sein Bruder Peter(Peach) Livet konnte ihm in den Final folgen, jedoch war René Derron da ein zu starker Gegner. René gewann am Samstag mit 6:1 6:0.

 

Bei den Damen setzten sich wie erwartet die favorisierten Ruth Kammerlander (6:1 6:1 gegen Rosmarie Altwegg) und Natascha Luso (6:3 6:1 gegen Romina Sury) durch. Ruth könnte somit am Sonntag ihren X-ten Titel bei den Clubmeisterschaften holen.

 

Zur gleicher Zeit wie die Dameneinzel wurden die Herrendoppel ausgetragen. Edelmann/Edelmann gewannen gegen Roost/Schwarz(Kissling musste w.o. geben da er krank war) mit 6:0 6:3, Nobs/White konnten Reichel/Reichel bezwingen mit 6:4 6:2.

 

Danach wurden ein Mixed, eine Trostrunde und ein Herreneinzel gespielt. Fürs Mixedfinale qualifiziert hatten sich am Donnerstagabend bereits Edelmann/Lapcevic mit einem Sieg gegen Kissling/Kradolfer. Nachziehen konnten Nobs/Giordano. In ihrem Spiel behielten sie die Oberhand gegen Luso/Luso mit 6:4 und 6:4. Ebenfalls eine Runde weiter war in der Trostrunde Roger Kradolfer. Er spielte am Freitagabend bereits sein Halbfinal gegen Jozo Luso und gewann dies mit 7:5 6:1. Im Finale kommt es da zu einer Neuauflage des Vorjahresfinals. René Bürgis bezwang im Halbfinale Rene Scherrer mit 6:4 3:6 6:3. Ins Einzelfinale einziehen konnte Michi Edelmann. Er spielte am frühen Samstagabend gegen Thomas Reichel und siegte mit 6:2 6:2.

 

Damit stehen am Sonntag noch alle Finals und ein Halbfinal auf dem Plan. Wen es im einzigen noch offenen Halbfinal ein Sieg von Präsi Roger Nobs gibt, würden in 3 Finals Roger Nobs und Michi Edelmann sich gegenüberstehen was sicher ein seltenes Bild sein wird :D…

 

Programm Sonntag:

 

10:00:

 

Halbfinal Herreneinzel: Roger Nobs vs. Claudio Brüschweiler

 

Final Trostrunde: Roger Kradolfer vs. René Bürgis

 

11:30:

 

Final Mixed: Edelmann/Lapcevic vs. Nobs/Giordano

 

Final Senioren: Andreas Merz vs. Bruno Edelmann

 

13:00:

 

Final Damendoppel: Luso/Lapcevic vs. Edelmann/Sury (Sury Ersatz für Nicole, die leider verletzt ist.)

 

Final Herrendoppel: Edelmann/Edelmann vs. Nobs/White

 

14:30:

 

Final Herreneinzel: Michi Edelmann vs. Sieger von Nobs vs. Brüschweiler

 

Final Dameneinzel: Ruth Kammerlander vs. Natascha Luso

 

Final Nichtlizenzierte: René Derron vs. Markus Livet

 

 

 

 

 

14.9.2012:

 

Am Freitag im Einsatz sind nur sehr wenige, da dieser Tag eigentlich als Ersatztag gedacht war falls es mal Regnen würde.

 

Die Spiele lauten: ab 14:00 Beatrice Edelmann vs. Maria Lobsiger (Seniorinnen)

 

Ab ca. 20:45 Sacha Derron vs. Michi Edelmann (Herren-Einzel letztes Viertelfinale)

 

 

13.9.2012:

 

Am Donnerstag konnten sich die Favoriten durchsetzen. Bereits um 17:30 gab es ein enges Match. Die beiden Teamkollegen Roger Kradolfer und Stefan Liechti schenkten sich nichts und spielten ca. 2 ½ Stunden gegeneinander. Kradolfer konnte sich zum Schluss durchsetzen und steht somit im Halbfinale des Trostturniers. Dort trifft er auf Jozo Luso, der gegen Dani Naef wenig Mühe hatte und 6:1 6:1 siegte. Im anderen Halbfinale spielen werden Rene Scherrer, der gegen Christian Beeler 6:4 6:2 gewinnen konnte, gegen René Bürgis, der sein Viertelfinal bereits am Dienstag gewinnen konnte.

 

Bei den Herreneinzeln konnten sich Thomas Reichel gegen Bruno Edelmann, Claudio Brüschweiler gegen Kevin Spengler sowie Roger Nobs nach hartem Kampf gegen Martin Kissling durchsetzen und in die Halbfinals spielen. Dort werden am Samstag Roger gegen Claudio spielen und Thomas gegen Sacha Derron oder Michi Edelmann. Diese Beiden werden ihr Viertelfinale am Freitag ab ca. 20:45 austragen.

 

Zusätzlich spielten Gina Giordano und Marlis Palmitessa ihr letztes Gruppenspiel, welches Marlis klar 6:0 6:0 gewinnen konnte.

 

Die ersten Finalisten stehen auch bereits fest. Beim Nichtlizenzierten-Turnier steht mit Markus Livet ein neuer Name im Final. Er konnte gegen Chico Murcia mit 6:2 und 6:0 siegen. Im anderen Halbfinale spielten sich Jelena Lapcevic und Michi Edelmann ins Finale des Mixed. Sie spielten bis ca. 22:30, da das erste Spiel von Martin Kissling länger dauerte und erst später starten konnte. Martin Kissling und Doris Kradolfer verloren mit 2:6 3:6.

 

 

 

 

 

13.9.2012:

 

In den letzten Tagen ist an den Clubmeisterschaften einiges passiert.

 

Bei den Damen konnten sich 4 Damen bereits vorzeitig fürs Halbfinale qualifizieren. Dies sind Ruth Kammerlander (3 Siege, 3 Spiele) gegen Rosmarie Altwegg (2 Siege,3 Spiele) sowie Natascha Luso (2 Siege, 3 Spiele) gegen Romina Sury (3 Siege, 3 Spiele). Gruppe grün profitierte jedoch davon, dass die favorisierte Nicole Nobs während ihrem ersten Spiel gegen Nadine Göldi aufgeben musste und durch die Verletzung nicht weiterspielen konnte.

 

Bei den Herreneinzeln stehen heute Abend die Viertelfinals auf dem Plan. Die Partien lauten:

 

Martin Kissling vs. Roger Nobs

 

Bruno Edelmann vs. Thomas Reichel

 

Kevin Spengler vs. Claudio Brüschweiler

 

Michael Edelmann vs. Sacha Derron (wird am Freitag ab 20:45 gespielt.)

 

 

 

Ansonsten konnten sich bei fast allen Kategorien die favorisierten Spieler durchsetzen und stehen im Halbfinale bzw. im Viertelfinale.

 

Heute Abend ab 17:30:

 

Jozo Luso vs. Dani Naef

 

Roger Kradolfer vs. Stefan Liechti

 

Rene Scherrer vs. Christian Beeler

 

Ab 19:00

 

Roger Nobs vs. Martin Kissling

 

Gina Giordano vs. Marlis Palmitessa

 

Markus Livet vs. Chico Murcia (bereits 1. Halbfinale Nichtlizenzierte)

 

Ab 20:30

 

Kevin Spengler vs. Claudio Brüschweiler

 

Bruno Edelmann vs. Thomas Reichel

 

Edelmann/Lapcevic vs. Kissling/Kradolfer (bereits 1. Halbfinale Mixed)

 

10.9.2012:

 

Am Montag wurden einige spannende Matches ausgetragen. Bei den Frauen konnte Romina Sury überraschend gegen Rosmarie Altwegg gewinnen. Das Resultat lautete 7:6 6:4. Noch knapper wurde es zwischen den beiden Seniorinnen Maria Lobsiger und Ursula Nobs. Diese beiden nutzten ihre Spielzeit voll aus und am Ende gewann Ursula 4:6 6:3 und 7:6.

 

Bei den Herrendoppeln siegten 3 Doppelpaare relativ locker in 2 Sätzen. Dies waren Reichel’s (gegen Derron’s) Edelmann’s (gegen Kradolfer/Spengler) sowie Kissling/Roost (gegen Joho/Bürgis).

 

Da Ursula und Maria so lange spielten, musste das Doppel von Nobs/Livet (Livet Ersatz für White) und Schwarz/Luso lange warten, bis sie auf den Platz konnten. Nach 21:00 konnten sie dann doch starten. Dies war jedoch so spät, dass das Licht bereits zum 2. Mal verlängert werden musste. Ans Wasser hatte niemand gedacht und deshalb ging um ca. 22:10 auf Platz 1 das Wasser ab. Dank Didi konnte dies abgestellt werden :D… Zum Schluss konnten Nobs/Livet um 23:00 als Sieger vom Platz gehen. 6:1 4:6 6:3.

 

Weitere Resultate:

 

Jozo Luso vs. René Bürgis 6:1 6:2

 

Peter Livet vs. Cosimo Palmitessa 6:3 6:2

 

Ruth Kammerlander vs. Gina Giordano 6:0 6:0

 

Edelmann’s vs. Kradolfer/Spengler 6:1 6:3

 

Reichel’s vs. Derron’s 6:3 6:0

 

Kissling/Roost vs. Joho/Bürgis 6:0 6:3

 

10.9.2012

 

Für den Montag stehen spannende Matches an:

 

Um 17:30 stehen sich in der ersten Seniorenrunde 2 doch auch schon erfolgreiche Namen gegenüber. Jozo Luso und René Bürgis spielen da gegeneinander, sowie bei den Nichtlizenzierten Cosimo Palmitessa und Peter Livet.

 

Danach ab 19:00 werden 3 Damen-Einzel und ein Seniorinnen-Einzel ausgespielt und zum Schluss erwarten wir noch die Viertelfinals des Herrendoppels. Da geht es damit bereits um den Einzug ins Halbfinale das am Samstag stattfinden sollte.

 

19:00       Gina Giordano vs. Ruth Kammerlander

 

                Nicole Nobs vs. Nadine Göldi

 

                Romina Sury vs. Rosmarie Altwegg

 

                Ursula Nobs vs. Maria Lobsiger

 

Ab 20:30

 

                Edelmann’s vs. Kradolfer/Spengler

 

                Bürgis/Joho vs. Kissling/Roost

 

                Reichel’s vs. Derron’s

 

                Nobs/White vs.Luso/Schwarz

 

 

7.9.2012 / 8.9.2012 / 9.9.2012:

 

Am Freitag stand die 2. Hälfte der Mixedgruppenspiele auf dem Plan. In der Gruppe C konnten sich am Donnerstag die Gruppensieger Luso/Luso sowie die Gruppenzweite Altwegg/Altwegg über den Einzug ins Viertelfinale freuen.

 

Am Freitag konnten in der Gruppe D die Erstplatzierten Kissling/Kradolfer und die Zweiten Bürgis/Bürgis nachziehen ins Viertelfinale.

 

Die Gegner der 4 Paarungen konnten erst am Wochenende herausgefiltert werden, da Nobs/Giordano in der Gruppe B sowie Oswald/Nobs in der Gruppe A noch Gruppenspiele ausspielen mussten.

 

Am Samstag/Sonntag konnten sich Nobs/Giordano als Gruppenerste der Gruppe B den Platz im Viertelfinale sichern sowie die Gruppenzweite Derron/Derron.

 

Nobs/Giordano spielten gegen Derron/Derron am Samstag 6:6 unentschieden nach 40 Minuten und somit kam es in der Gruppe auf das Gameverhältnis an.

 

In der Gruppe A standen Edelmann/Lapcevic nach den Gruppenspielen am Donnerstag/Freitag bereits im Viertelfinale als Gruppensieger, den zweiten Platz erkämpften sich Oswald/Nobs mit 2 Siegen am Sonntagabend.

 

Viertelfinal-Duelle Mixed:

 

Edelmann/Lapcevic (1.A) vs. Altwegg/Altwegg (2.C)

 

Kissling/Kradolfer (1.D) vs. Derron/Derron (2.B)

 

Luso/Luso (1.C) vs. Oswald/Nobs (2.A)

 

Nobs/Giordano vs. Bürgis/Bürgis (2.D)

 

Diese Spiele finden am Mittwochabend ab 20:30 statt. (Luso/Luso vs. Oswald/Nobs wird am Sonntagabend bereits gespielt)

 

Im Einzel gab es ebenfalls einige interessante Matches am Wochenende zu sehen. Sacha Derron und Roger Kradolfer standen sich am Samstagmorgen gegenüber.  Sacha konnte sich mit 6:3 und 6:3 relativ locker durchsetzen, obwohl Roger nach der Aussage von Sacha praktisch jeden Ball erlaufen konnte.  Roger kann sich damit trösten, dass er nun zum zweiten Mal in Folge die Chance hat, das Trostturnier zu gewinnen. Dies starte am Sonntag.

 

Im Trostturnier konnten sich 3 Spieler für die Viertelfinals qualifizieren. Jürg Altwegg hatte am Sonntag am meisten zu kämpfen mit seinem Gegner Peter Livet. Das Resultat zeigt, dass er zum Schluss jedoch besser ins Spiel gefunden hatte. 6:3  5:7 6:0. Ebenfalls weiter sind Rene Scherrer mit einem 6:1 6:0 gegen Janic Derron sowie Dani Naef gegen Peter Joho mit 6:1 7:5..

 

 

Weitere Resultate:

 

Seniorinnen:

 

Ursula Nobs vs. Bea Edelmann 6:0 6:0

 

Herren Einzel:

 

Bruno Edelmann vs. Paolo Orlando 6:2 5:7 6:1

 

Senioren:

 

Kurt Altwegg vs. Rene Scherrer 6:2 6:4

 

Dani Naef vs. Jürg Altwegg 6:2 6:1

 

 

Nichtlizenzierte:

 

Chico Murcia vs. Jakob Graf  6:4 6:2

 

Markus Livet vs. Urs Reinhart 6:2 6:2

 

Bei den Damen-Einzel konnte sich diese Woche Natascha Luso eine gute Ausgangslage verschaffen. Da sie nächste Woche nicht spielen kann, musste sie alle Einzel bereits vorholen. Dies gelang nicht schlecht. Dank Siegen über Gina und Marlis sowie einer Niederlage gegen Ruth sind ihre Chancen gross, ins Halbfinale der Damen-Einzel zu kommen.

 

Natascha vs. Ruth 1:6 1:6

 

Natascha vs. Gina 6:1 6:1

 

Natascha vs. Marlis 7:5 6:2

 

6.9.2012

Das Mixedturnier wurde heute so richtig lanciert. In der Gruppe C konnten bereits alle Gruppenspiele gespielt werden. Durchgesetzt haben sich als Gruppenerste Natascha und Jozo Luso sowie als Gruppenzweite Rosmarie und Matthias Altwegg.

 

In den Gruppen A und B wo jeweils 5 Mixedpaarungen in jeder Gruppe sind, konnten einige Spiele gespielt werden. In diesen Gruppen werden die restlichen Spiele am Freitag sowie am Wochenende ausgespielt werden.

 

Die Vorschau auf Freitag sieht so aus, dass wie bereits erwähnt die Gruppen A & B weitere Spiele ausspielen werden sowie die Gruppe D ihre Gruppenspiele austragen wird.

 

Ich freue mich schon jetzt auf tolles Wetter, viele tolle Spiele sowie viele Fans.

 

Bis bald.

 

5.9.2012:

Die Clubmeisterschafen 2012 haben begonnen.

Der 1. Clubmeisterschaftsabend ist erfolgreich gestartet. Mit tollem Wetter und super Spielen wurden die Clubmeisterschaften 2012 eröffnet.

2 sehr spannende Spiele gab es am Mittwoch zu sehen.

Das 1. spielten Bruno Edelmann und Rene Scherrer. Der favorisierte Bruno musste hart kämpfen da er den 1. Satz überraschenderweise mit 5:7 abgeben musste. Zum Schluss siegte er jedoch noch klar 5:7 6:1 6:0. Eine Überraschung konnte Martin Kissling nur knapp verhindern. Er vermochte sich in 3 Sätzen durchzusetzen gegen Jozo Luso mit 6:3 3:6 6:3. Da die Beiden so lange spielten, musste sogar das Licht verlängert werden.

Weitere Resultate vom Mittwoch 5. September 2012: Pascal Graf vs. Janic Derron 6:0 6:2, Dieter Schwarz vs. René Bürgis 6:0 6:2, Thomas Reichel vs. Kevin Jakob 6:1 6:3, Kurt Altwegg vs. Daniel Naef 6:1 6:1, Paolo Orlando vs. Roger Boxler w.o. , Matthias Altwegg vs. Jürg Altwegg 6:1 6:2, Kevin Spengler vs. Peter Livet 6:0 6:0

Ich freue mich schon sehr auf Morgenabend --> da heisst es Mixed- Gruppenspiele ...bis bald...

Für Fragen oder Verschiebungen (hoffe ich gibt es keine :D) bin ich unter der Nummer 079 790 48 12 erreichbar.

Spielplan zu den Clubmeisterschaften

 
 
Spielplan von Mittwoch, 05. September 2012 bis Sonntag, 23. September 2012
 
Mittwoch, 05. September 2012
 
1
17:30 MS R1/R9 Graf Pascal (R9) vs Derron Janic (R9)  
19:00 MS R1/R9 Reichel Thomas (4) (R5) vs Jakob Kevin (R8)  
20:30 MS R1/R9 Kissling Martin (5) (R5) vs Luso Jozo (R7)  
 
2
17:30 MS R1/R9 Kradolfer Roger (R9) vs Derron Sacha (R7)  
19:00 MS R1/R9 Naef Daniel (R9) vs Altwegg Kurt (R8)  
20:30 MS R1/R9 Altwegg Jürg (R9) vs Altwegg Matthias (R6)  
 
3
17:30 MS R1/R9 Beeler Christian (R7) vs Liechti Rolf (8) (R6)  
19:00 MS R1/R9 Boxler Roger (R7) vs Orlando Paolo (R8)  
20:30 MS R1/R9 Oswald Marco (R8) vs Reichel Adolf (R8)  
 
4
17:30 MS R1/R9 Bürgis René (R7) vs Schwarz Dieter (R7)  
19:00 MS R1/R9 Scherrer Rene (R9) vs Edelmann Bruno (6) (R6)  
20:30 MS R1/R9 Spengler Kevin (7) (R6) vs Livet Peter (NC)  
 
Donnerstag, 06. September 2012
 
1
20:30 MS R1/R9 Liechti Stefan (R7) vs Brüschweiler Daniel (R7)  
 
2
18:40 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Luso Jozo / Luso Natascha (R7/R8) vs Graf Pascal / Edelmann Beatrice (R9/NC)  
19:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Graf Pascal / Edelmann Beatrice (R9/NC) vs Altwegg Matthias / Altwegg Rosmarie (R6/R8)  
20:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Edelmann Michael / Lapcevic Jelena (R4/R8) vs Palmitessa Cosimo / Palmitessa Marlis (NC/NC)  
20:40 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Edelmann Michael / Lapcevic Jelena (R4/R8) vs Kradolfer Roger / Bürgis Sarah (R9/NC)  
21:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Edelmann Michael / Lapcevic Jelena (R4/R8) vs Livet Peter / Krattiger Isabelle (NC/NC)  
 
3
18:40 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Edelmann Bruno / Göldi Nadine (R6/NC) vs Livet Markus / Livet Bettina (NC/NC)  
19:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Luso Jozo / Luso Natascha (R7/R8) vs Nyffenegger Leo / Nobs Ursula (NC/NC)  
20:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Oswald Marco / Nobs Nicole (R8/R7) vs Livet Peter / Krattiger Isabelle (NC/NC)  
20:40 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Luso Jozo / Luso Natascha (R7/R8) vs Altwegg Matthias / Altwegg Rosmarie (R6/R8)  
21:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Derron Sacha / Derron Maya (R7/NC) vs Livet Markus / Livet Bettina (NC/NC)  
 
4
18:40 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Kradolfer Roger / Bürgis Sarah (R9/NC) vs Livet Peter / Krattiger Isabelle (NC/NC)  
19:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Oswald Marco / Nobs Nicole (R8/R7) vs Palmitessa Cosimo / Palmitessa Marlis (NC/NC)  
20:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Edelmann Bruno / Göldi Nadine (R6/NC) vs Dintheer Ernst / Püttmann Nelly (NC/NC)  
20:40 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Graf Pascal / Edelmann Beatrice (R9/NC) vs Nyffenegger Leo / Nobs Ursula (NC/NC)  
21:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Altwegg Matthias / Altwegg Rosmarie (R6/R8) vs Nyffenegger Leo / Nobs Ursula (NC/NC)  
 
Freitag, 07. September 2012
 
1
19:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Kissling Martin / Kradolfer Doris (R5/NC) vs Balsiger Daniel / Balsiger Denise (NC/NC)  
19:40 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Oswald Marco / Nobs Nicole (R8/R7) vs Kradolfer Roger / Bürgis Sarah (R9/NC)  
20:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Bürgis René / Bürgis Susan (R7/NC) vs Kissling Martin / Kradolfer Doris (R5/NC)  
21:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Kissling Martin / Kradolfer Doris (R5/NC) vs Schwarz Dieter / Sury Romina (R7/R9)  
 
2
19:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Bürgis René / Bürgis Susan (R7/NC) vs Schwarz Dieter / Sury Romina (R7/R9)  
20:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Schwarz Dieter / Sury Romina (R7/R9) vs Balsiger Daniel / Balsiger Denise (NC/NC)  
21:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Bürgis René / Bürgis Susan (R7/NC) vs Balsiger Daniel / Balsiger Denise (NC/NC)  
 
3
19:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Derron Sacha / Derron Maya (R7/NC) vs Edelmann Bruno / Göldi Nadine (R6/NC)  
19:40 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Palmitessa Cosimo / Palmitessa Marlis (NC/NC) vs Livet Peter / Krattiger Isabelle (NC/NC)  
21:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Oswald Marco / Nobs Nicole (R8/R7) vs Edelmann Michael / Lapcevic Jelena (R4/R8)  
 
4
19:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Dintheer Ernst / Püttmann Nelly (NC/NC) vs Livet Markus / Livet Bettina (NC/NC)  
20:20 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Derron Sacha / Derron Maya (R7/NC) vs Dintheer Ernst / Püttmann Nelly (NC/NC)  
21:00 DM R1/R9 (Mixeddoppel) Kradolfer Roger / Bürgis Sarah (R9/NC) vs Palmitessa Cosimo / Palmitessa Marlis (NC/NC)  
 
Samstag, 08. September 2012
 
2
11:00 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45) Joho Peter (R9) vs Reichel Adolf (R8)  
12:30 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte) Reinhart Urs (NC) vs Dintheer Ernst (NC)  
 
3
11:00 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte) Livet Peter (NC) vs Palmitessa Cosimo (NC)  
12:30 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte) Murcia Chico (NC) vs Graf Jakob (NC)  
 
Montag, 10. September 2012
 
1
17:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45) Schwarz Dieter (R7) vs Orlando Paolo (R8)  
19:00 WS R1/R9 Kammerlander Ruth (R5) vs Giordano Gina (R9)  
20:30 MD R1/R9 (Herrendoppel ab Viertelfinal) Edelmann Michael / Edelmann Bruno (R4/R6) vs Spengler Kevin / Kradolfer Roger (R6/R9)  
 
2
17:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45) Luso Jozo (4) (R7) vs Bürgis René (R7)  
19:00 WS R1/R9 Nobs Nicole (R7) vs Göldi Nadine (NC)  
20:30 MD R1/R9 (Herrendoppel ab Viertelfinal) Bürgis René / Joho Peter (R7/R9) vs Kissling Martin / Roost Bernhard (R5/R9)  
 
3
17:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45) Naef Daniel (R9) vs Altwegg Jürg (R9)  
19:00 WS R1/R9 Sury Romina (R9) vs Altwegg Rosmarie (R8)  
20:30 MD R1/R9 (Herrendoppel ab Viertelfinal) Reichel Thomas / Reichel Adolf (R5/R8) vs Derron Sacha / Derron Janic (R7/R9)  
 
4
17:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45) Scherrer Rene (R9) vs Altwegg Kurt (R8)  
19:00 WS 55+ R6/R9 (Seniorinnen Einzel ab 55) Edelmann Beatrice (NC) vs Lobsiger Maria (NC)  
20:30 MD R1/R9 (Herrendoppel ab Viertelfinal) Luso Jozo / Schwarz Dieter (R7/R7) vs Nobs Roger / White Lee (R5/R8)  
 
Dienstag, 11. September 2012
 
1
19:00 MS R1/R9   vs    
20:30 MS R1/R9   vs Edelmann Michael (1) (R4)  
 
2
17:30 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte)   vs Hirsbrunner Pablo (1) (NC)  
19:00 MS R1/R9   vs Nobs Roger (3) (R5)  
20:30 MS R1/R9   vs    
 
3
17:30 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte) Derron René (NC) vs Stehle Andre (NC)  
19:00 MS R1/R9   vs    
20:30 MS R1/R9   vs    
 
4
17:30 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte)   vs Livet Markus (2) (NC)  
19:00 MS R1/R9   vs Brüschweiler Claudio (2) (R4)  
20:30 MS R1/R9   vs    
 
Mittwoch, 12. September 2012
 
1
17:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45)   vs Merz Andreas (1) (R5)  
19:00 WS R1/R9 Kammerlander Ruth (R5) vs Palmitessa Marlis (NC)  
 
2
17:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45)   vs    
19:00 WS R1/R9 Altwegg Rosmarie (R8) vs Göldi Nadine (NC)  
 
3
17:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45)   vs Boxler Roger (3) (R7)  
19:00 WS R1/R9 Sury Romina (R9) vs Nobs Nicole (R7)  
 
4
17:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45)   vs Edelmann Bruno (2) (R6)  
19:00 WS 55+ R6/R9 (Seniorinnen Einzel ab 55) Nobs Ursula (NC) vs Lobsiger Maria (NC)  
 
Donnerstag, 13. September 2012
 
1
19:00 WS 55+ R6/R9 (Seniorinnen Einzel ab 55) Edelmann Beatrice (NC) vs Nobs Ursula (NC)  
20:30 MS R1/R9   vs    
 
2
19:00 WS R1/R9 Giordano Gina (R9) vs Palmitessa Marlis (NC)  
20:30 MS R1/R9   vs    
 
3
19:00 WS R1/R9 Altwegg Rosmarie (R8) vs Nobs Nicole (R7)  
20:30 MS R1/R9   vs    
 
4
19:00 WS R1/R9 Sury Romina (R9) vs Göldi Nadine (NC)  
20:30 MS R1/R9   vs    
 
Samstag, 15. September 2012
 
1
14:00 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45)   vs    
15:30 MD R1/R9 (Herrendoppel ab Viertelfinal)   vs    
17:00 MS R1/R9   vs    
 
2
12:30 MD R1/R9 (Herrendoppel ab Viertelfinal)   vs    
14:00 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45)   vs    
15:30 MD R1/R9 (Herrendoppel ab Viertelfinal)   vs    
17:00 MS R1/R9   vs    
 
3
15:30 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte)   vs    
 
4
15:30 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte)   vs    
 
Sonntag, 16. September 2012
 
2
09:30 MS 45+ R1/R9 (Senioren ab 45)   vs    
14:00 MS R1/R9   vs    
 
3
11:00 MS R9/R9 (Herren Nicht-Lizenzierte)   vs    
 

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